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Gedanken einer Schauspielerin – An Actress's Thoughts


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Gestatten, Botschafterin. – Meet the Ambassador.

English Version follows German.

Bei einem Treffen von Filmschaffenden in Santiago de Compostela im Jahr 2010 waren sich alle Anwesenden einig, dass ein europaweites Netzwerk weiblicher Professioneller im audiovisuellen Bereich dringend erforderlich ist, um die berufliche Benachteiligung von Frauen und ihre reduzierte Darstellung in Filmen und anderen Medien zu bekämpfen.“
Dies beschreibt den Gründungsmoment von EWA, dem European Women’s Audiovisual Network mit Sitz in Straßburg, das seine Ziele u.a. durch Studien, Ausbildungsprogramme, Netzwerkveranstaltungen und Kontakte zu Verbänden, Institutionen, Fördereinrichtungen und Politiker/innen verfolgt.
An dieser Stelle sei [Weiterlesen – Read On]


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Die deutschen Top 100 Kinofilme 2014 – The Top 100 German Films 2014

English Version follows German.

Ein Acht-Gewerke-Check der erfolgreichsten deutschen Kinoproduktionen 2014
(Auswertungsgrafiken am Ende des Textes)

Während der Berlinale wurden wie jedes Jahr von der Filmförderungsanstalt FFA die Kinomarktdaten für das Jahr 2014 veröffentlichtlicht, also beispielsweise die Anzahl der Kinobesucher/innen (121,7 Mio.), Kinobesuche und –umsatz pro Person (1,51 bzw. 12,17 €), der durchschnittliche Eintrittspreis (8,05 €), die Zahl der Kinosäle / Leinwände (4.637), die Anzahl der Besucher/innen deutscher Filme (32,1 Mio) und noch mehr. Außerdem gibt es Filmhitlisten international (Platz 1: DER HOBBIT: DIE SCHLACHT DER FÜNF HEERE, Platz 5 der erste deutsche Film: DER MEDICUS) und nur für deutsche Produktionen (Platz 1 logischerweise DER MEDICUS, auf Platz 2 VATERFREUDEN und auf Platz 3 FACK JU GÖHTE mit 1.712.275 verkaufte Karten 2014, und 7.334.548 verkaufte Karten seit Start, denn der Film war ja auf Platz 1 der deutschen und internationalen Liste 2013. Diese Filmhitlisten basieren – im Gegensatz zu den umstritten erhobenen und hochgerechneten TV-Einschaltquoten – auf echten, absoluten Zahlen, und zwar den verkauften Eintrittskarten, die von den 1.630 deutschen Kinos an die FFA gemeldet werden.

Heute geht es aber nur um die 100 meistbesuchten deutschen Kinofilme 2014. Die Tabelle zeigt ihre Verteilung nach Genres (Kategorien übernommen von der FAA-Webseite, von mir in Übergruppen zusammengefasst). [Weiterlesen – Read On]


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100 Fragen im Jahr 2015 (2) – 100 Questions in the Year 2015 (2)

English Version follows German.

Acht Fragen zur Film- und Fernsehbranche

4.  Wann wird endlich über Schauspielerinnen und Regisseurinnen bei Filmpremieren und Filmfestivals berichtet, ohne ihre Kleidung zu thematisieren?
5.  War das bewusste Ironie von Festivaldirektor Dieter Kosslick, auf der „BERLINALE der starken Frauen” die Weltpremieren von CINDERELLA und 50 SHADES OF GREY als Medienmagneten zu platzieren?
6. Warum werden wir den Großteil der nicht-deutschen und nicht-englischsprachigen BERLINALE-Wettbewerbsfilme nie in unseren Kinos sehen können? (von den Filmen der Sektionen Panomara und Forum ganz zu schweigen)
7. Warum werden in Deutschland immer noch die internationalen Filme und Fernsehserien überwiegendst synchronisiert?
8.  Warum interessieren sich Männer und Jungen für Mode und Kleidung, aber [Weiterlesen – Read On]


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Wer erzählte die Tatorte 2011-14? – Who told Germany’s Top Cop Dramas 2011-14?

English Version follows German.

Wer erzählte die Tatorte 2011-14? – Ein Auswertung von Regie, Drehbuch und Hauptcast.

Es ist Montag. Diejenigen die an Einschaltquoten glauben sprechen über die Zahlen des Vorabends und da spielt wie immer der wöchentliche TATORT eine große Rolle.
In letzter Zeit haben viele TATORTE versucht aus dem alten Rahmen auszubrechen, sie taten das beispielsweise durch Action und besonders viele Leichen. Das Muster der alten Geschlechterklischees bleibt meist weiter bestehen, wie drei Kommentare zur gestrigen Kölner Folge FREDDY TANZT (Regie Andreas Kleinert, Drehbuch Jürgen Werner), die ich noch nicht gesehen hab, zeigten:

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Zwei Jahre SchspIN: Ein Rückblick – Two Years SchspIN: Best Of

English Version in BlackDeutsche Fassung in Blau.

BLOGPARTY! Infos, Links, & Musick

Heute vor zwei Jahren ging SchspIN online (SchspIN ist am Start). Seit dem sind 62 Beiträge mit insg. x (keine Ahnung, hab sie nicht gezählt) Bildern und Grafiken erschienen.
Two years ago today SchspIN was put online (And Action!). Since then 62 texts with a total of x images and figures no idea how many, didn’t count them) have been published.
Kommt zur Party, es gibt Kuchen (und am Ende tolle Musik)!

Come and celebrate, there’s cake for everybody (and lovely music at the end)!SchspIN_TorteFor readers old and new, here’s looking back on two years’ blogging, in an incomplete and unsorted way. These are the groups. Für alte und neue Leser/innen hier ein Rückblick, ohne Anspruch auf System oder Vollständigkeit. Hier die Gruppen:

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Frauen sind emotional. Männer? Nie! – Women are emotional. Men? Never!

English Version follows German. Berlin, 10. Januar, 8.15 Uhr

Gestern war der Geburtstag des großartigen Kurt Tucholsky, Journalist, Schriftsteller, Publizist, Satiriker, Lyriker, Songtexter, Kritiker, Jude, Pazifist, Antimilitarist, der vor 125 Jahren, am 9.1.1890 in Berlin geboren wurde. In den letzten Tagen wurde er zumindest in Deutschland häufiger zitiert: „Was darf die Satire? Alles.“

Dies ist der Schlusssatz des Textes WAS DARF DIE SATIRE?, der erstmals am 27.1.1919 im Berliner Tageblatt erschien. Der gesamte Text ist lesenswert, und die Kurt Tucholsky Gesellschaft hat ihn dankenswerterweise hier online gestellt.

Übertreibt die Satire? Die Satire muß übertreiben und ist ihrem tiefsten Wesen nach ungerecht. Sie bläst die Wahrheit auf, damit sie [Weiterlesen – Read On]


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100 Fragen im Jahr 2015 (1) – 100 Questions in the Year 2015 (1)

English Version follows German.

Drei Fragen zur deutschen Film- und Fernsehbranche

  1. Warum senden ARD und ZDF fortwährend so viele Krimis?
  2. Darf im Filmabspann (in Deutschland) tatsächlich immer nur EINE für die Besetzung verantwortliche Person genannt werden, auch wenn mehrere Caster/innen beteiligt waren, und wenn ja, warum?
  3. Warum gibt es in Deutschland keine Fernsehpublikumsorganisation, analog zum Fahrgastverband PRO BAHN?

 

Fortsetzung folgt.

100Fragen

English Version

Three Questions concerning the German Film and Television Industry

  1. Why do the two big German public channels ARD (channel 1) and ZDF (channel 2) constantly broadcast so many crime and cop films and series?
  2. Is it true that in German films only ONE person is named as casting director, even though there may have been two or more people responsible, and if it is true, why is this so?
  3. Why don’t we have an official TV audience interests group, along the lines of the Fahrgastverband PRO BAHN / Association of Passengers of German Rail Deutsche Bahn?

 

To be continued.

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