SchspIN

Gedanken einer Schauspielerin – An Actress's Thoughts

SchspIN ist am Start – And Action!

Ein Kommentar

English Version in Black – Deutsche Fassung in Blau.

Moin!
Herzlich willkommen zu meinem Blog!
Hier werde ich Gedanken, Momentaufnahmen, Analysen und Perspektiven der Situation von Schauspielerinnen festhalten – und außerdem über besonders tolle, witzige oder inspirierende Momente schreiben.
Ihr könnt einfach immer mal wieder vorbeischauen, oder die Emailbenachrichtigung über neue Artikel (in der rechten Spalte) abonnieren, oder mir bei TWITTER folgen, darüber erfahrt Ihr auch von neuen Blogeinträgen.
Was SchspIN bedeutet und die Kontaktmöglichkeit per Email findet Ihr im ABOUT ME -Abschnitt.

Ey up!
Welcome to my blog!
Here I will jot down thoughts, snap-shots, analysis and perspectives relating to the situation of actresses – and along with that write about great, funny and inspiring moments. You can just drop in once in a while, or activate the email-notification (on the right) or follow me on TWITTER, there you will also be notified of new blog posts.
The meaning of SchspIN and ways to contact me you will find in the ABOUT ME-section.

Sowohl in meiner Arbeit als Schauspielerin als auch als Teil des Publikums fällt mir regelmäßig auf, dass es weniger – dazu oft auch weniger gute – Rollen für Frauen gibt als für Männer. In Theaterstücken, in Kino und Fernsehen, in internationalen und in deutschen Produktionen.
Das ist merkwürdig, denn es geht ja um Geschichten aus dem Leben, um wahre, mögliche und fantastische. Aus dieser Welt oder einer anderen. Für die Vergangenheit und die Gegenwart lässt sich eindeutig sagen, dass es immer Frauen und Männer gegeben hat und gibt. Aktuell leben in Deutschland 41,6 Mio. Frauen und 40 Mio. Männer, ein fast ausgeglichenes Verhältnis.  In jedem Alter (siehe Grafik. Quelle: Statistisches Bundesamt), in allen Bevölkerungsgruppen, in allen Berufen, in allen gesellschaftlichen Bereichen gibt es Männer und Frauen. Nicht gleich vertreten, nicht ganz gleichberechtigt und auch nicht vergleichbar bezahlt, aber das ist ein anderes Thema.Bev_D_2011Trotzdem erzählen Theaterstücke, Fernsehserien und Kinofilme eher Geschichten von Männern. Und selbst wenn es Geschichten von Frauen und Männern sind, oder sogar eine Frau im Mittelpunkt steht, ist das keine Garantie dafür, dass es annähernd gleich viele Frauen- wie Männerrollen gibt und diese annähernd gleich bedeutend sind. Das ist seit Jahren mein Eindruck und auch wiederholt (aber natürlich nicht nur!) meine berufliche Erfahrung („Nein, leider nichts dabei, ich habe zur Zeit nur noch Männerrollen zu besetzen„).
Handelt es sich also um ein branchenweites Phänomen? Und falls ja, woran kann es liegen? Und vor allem: wie könnte es anders werden?
Voilà! SchspIN: mein Blog mit Fokus auf der Situation von Schauspielerinnen in der deutschen und internationalen Film-/TV- und Theaterlandschaft.

Working as an actress and of course at the same time being part of the audience I regularly notice the imbalance between female and male characters, both in quantity and in quality. In plays, movies, television productions, both international and German.
That is strange, because these things are about stories from life, true, possible or fantastic stories. From this world or another. For the past and the present I can safely say that there always have been women and men. At the moment in Germany we have a population of 41,6 million women and 40 million men
, the ratio is nearly balanced. In every age group (as you can see in the figure above, data from Dec. 2011) there are men and women, as well as in all parts of the population, in all professions, in all areas of society. Not exactly evenly represented, not exactly having equal rights and not exactly equally paid. But that is another matter.
Despite these simple facts plays, drama series on TV or movies tend to tell stories of men. And if it is a story about women and men, or even a story just centered around a female lead, that is no guarantee of there being an equal amount of female and male characters, and of them being equally important to the plot. This has been my impression these last years and also sometimes my experience in talking to casting people („no, sorry, at the moment there’s just male characters to be cast„).
Is this just my perception or could there be something to it? And if so, what might be the reasons, and what could bring about a change?

Voilà! SchspIN: my blog focussing on the situation of actresses in German and international film, TV and theatre.

One thought on “SchspIN ist am Start – And Action!

  1. Pingback: DKultur und sein Frauenproblem – When will we get to see some Change? | SchspIN

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