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Gedanken einer Schauspielerin – An Actress's Thoughts


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Von Schauspielerinnen und anderen berufstätigen Frauen – On Actresses and Other Working Women

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Es gibt wie bereits mehrfach in diesem Blog erwähnt (nicht nur) in deutschen TV- und Kinoproduktionen wesentlich mehr Rollen für Schauspieler als für Schauspielerinnen, über den Daumen gepeilt liegt das Verhältnis bei 2 zu 1. Wenn das schon nicht der Geschlechterverteilung in unserer Gesellschaft entspricht, ist es dann vielleicht vergleichbar mit der Verteilung von Männern und Frauen in der arbeitenden und arbeitssuchenden Bevölkerung?  Wirkt sich das aktuelle Rollenverhältnis auf die Länge des Berufslebens von Schauspielerinnen und Schauspielern aus? Wie ist das mit der Altersverteilung?

Um diese Fragen soll es heute gehen. [Weiterlesen – Read On]


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Nominierungen für „Bester Film“ / And the Oscar 2013 goes to …

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In der Nacht vom 24. auf den 25. Februar wurden die Academy Awards 2013 („Oscars“) verliehen. Heute ein Blick auf die Nominierungen in der Kategorie Bester Film.
Für alle, die wie ich auch nicht genau wussten, wie es zu den Nominierungen kommt, hier das Prozedere (Quelle: Wikipedia).
Vorgeschlagen werden können Spielfilme, die „zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember 2012 im Gebiet von Los Angeles County erstmals mindestens sieben Tage lang in einem öffentlichen Kino gegen Entgelt gezeigt wurden„. Über die Vorschläge gab es dann eine Vorabstimmung unter den ca. 6000 aktiven Academy Mitgliedern. Die (5 bis 10)  Filme, die bei der Vorauswahl mindestens 5 % der Stimmen erhalten, werden dann die Nominierungen. Für das Jahr 2012 – also die Oscars 2013 – gab es neun Nominierungen. Hier sind sie in alphabetischer Reihenfolge: [Weiterlesen – Read On]


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Berlinale 2013: Die Bären und die Frauen – The Bears and the Women

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Die diesjährige 63. Berlinale ging am 17. Februar zuende. Wie so viele andere habe ich leider einen Großteil des Festivals verpasst, da mich der umgehende Virus erwischte. Immerhin, eine sehr tolle Veranstaltung am Freitag 15. habe ich trotzdem besucht: YOU CANNOT BE SERIOUS – organisiert unter anderem vom Frauenfilmfestival Dortmund Köln. In der schicken Landesvertretung von NRW fand die Veranstaltung statt, die mit einigen flotten, höchst informativen Kurzvorträgen begann und dann zu einer gut besetzten und (auch für Grippekranke) sehr mitreißenden Podiumsdiskussion über den Status von Frauen in der Filmbranche wurde, mit Vertreterinnen internationaler Frauenfilmorganisationen, Pressevertreter/innen und Filmschaffenden aus den unterschiedlichsten Bereichen. [Weiterlesen – Read On]


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Und wie ist das mit Kino? – Let’s look at movies

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Kinofilme sind etwas anderes als Fernsehfilme oder -serien. Um in dieser Kategorie einen ersten Einblick in Bezug auf das Rollenverhältnis von Schauspielerinnen und Schauspielern zu gewinnen werde ich heute zwei Wettbewerbe betrachten: Den Wettbewerb der Berlinale und den Deutschen Filmpreis, konkreter: die Nominierungen in der Rubrik „programmfüllender Spielfilm“.
Gerade läuft die 63. Berlinale (LINK), das ist eine schöne Zeit zum Filme gucken und Menschen aus der Branche wieder treffen oder neu kennen lernen. Außerdem ist es meistens kalt, ich mag ja Schnee, nur lieber nicht gleichzeitig mit einem Filmfestival, aber das ist ein anderes Thema.
Die diesjährige Wettbewerbsjury, das wurde fast überall erwähnt, weist eine Frauenmehrheit auf, 4 Frauen gegenüber 3 Männern, was erfreulich ist aber leider gleichzeitig eher selten für ein internationales A-Festival.
Und wenn wir den Wettbewerb betrachten, da ist alles wie immer,  [Weiterlesen – Read On]


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ARD Tatorte 2012 – Women play 2nd Fiddle in Germany’s No. 1 TV Series

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Für das deutsche Fernsehen (und auch Kino) werden sehr viele Krimis produziert. Warum das so sein mag, das ist ein anderes Thema. Hier soll es nur um die beliebteste TV-Serie im deutschen Fernsehen gehen, und das heißt:  die mit den höchsten Zuschauer/innen-Zahlen,  den Tatort.

Fast jeden Sonntag um 20.15 strahlt die ARD eine neue Folge aus, 2012 waren es 34. Es liefen das ganze Jahr über natürlich auch eine Reihe von Wiederholungen älterer Folgen, z.B. auf den dritten Programmen. Davon haben die Schauspielkolleg/innen zur Zeit noch wenig, denn es gibt keine Wiederholungsgagen in der ARD, und auch für die Drehbuchleute steht gerade eine ungünstigere Regelung zur Diskussion, aber auch das ist ein anderes Thema. [Weiterlesen – Read On]