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Gedanken einer Schauspielerin – An Actress's Thoughts

Deutsche Top Kinofilme 2012 – CREW COUNT – German Top Grossing Films 2012

8 Kommentare

English Version follows German.

Heute geht es um den Frauenanteil in den Filmcrews von 12 Kinoproduktionen, in den 10 Bereichen Regie, Drehbuch, Produzent/in, Kamera, Ton, Szenenbild, Kostümbild, Maskenbild, Schnitt und Besetzung.
Eine Gegenüberstellung der sechs erfolgreichsten Filme 2012 mit den sechs Nominierungen (Bester Spielfilm) zum Deutschen Filmpreis 2013 zeigt deutliche Unterschiede.

Today’s text is about the crews of 12 film productions from 2012 or rather the share of women in 10 departments: direction, script, producer, cinematography, sound, set production, costume design, make up design, editing and casting.
A comparison of the crews from the 6 top grossing films 2012 with the 6 nominations for German Film Awards 2013 / Best Film shows  considerable differences.

Morgen (Freitag 22.3.) werden die Nominierungen für den DEUTSCHEN FILMPREIS 2013  bekannt gegeben. Für alle, die schon immer mal wissen wollten, wie diese zustande kommen, hier der Ablauf:

Eine 33-köpfige Vorauswahlkommission bestimmt aus 111 angemeldeten deutschen Kinofilmen des letzten Jahres 46 Filme (LINK). Alle Mitglieder der Deutschen Filmakademie können anschließend jeweils für ihr Gewerk abstimmen. Das heißt z.B., dass alle Kameraleute, die Mitglied der Filmakademie sind, aus den 46 Filmen die ihrer Meinung nach beste Kameraleistung auswählen.
Aus den Abstimmungsergebnissen werden dann die Nominierten-Listen für alle Kategorien erstellt. Und aus den Nominierungen werden dann die Preisträger/innen gewählt  (LINK)
.

Daneben gibt es einen Publikumspreis, über dessen Vergabe alle die wollen in einer Onlineabstimmung über die zwölf publikums­stärksten deutschen Filmen entscheiden. 2012 waren es diese Filme:

Türkisch für Anfänger
Russendisko
Hanni & Nanni 2
Schutzengel
Mann tut was Mann kann
Die Vermessung der Welt
Cloud Atlas
Jesus liebt mich
Die Vampirschwestern
Schlussmacher
Fünf Freunde 2
Kokowääh 2

Abbildung A zeigt den Frauenanteil in den zehn eingangs genannten Gewerken Regie, Drehbuch, Produzent/in, Kamera, Ton, Szenenbild, Kostümbild, Maskenbild, Schnitt und Besetzung (mehr zur statistischen Auswertung hier: METHODE).Crew_Top12_2012In drei Gewerken – Kamera, Ton, Schnitt – gab es überhaupt keine Frauen in verantwortlicher Position. In drei weiteren – Regie, Buch, Produktion – lag der Männeranteil bei über 80 %. Lediglich bei Kostüm, Maske und Besetzung gab es ein Frauenübergewicht (85, 95 bzw. 70 %).

Insgesamt sind etwas weniger als halb so viele weibliche wie männliche Filmschaffende aufgeführt, 54 gegenüber 118. Wobei das nicht bedeutet, dass es 172 verschiedene Menschen sind. Manche waren an mehreren Produktionen beteiligt, z.B. die Maskenbildnerinnen Charlotte Chang (3), Andrea Pirchner (2) und Mareike Saß (2), der Kameramann Bernhard Jasper (3) und der Besetzer Emrah Ertem (3). Mehrere arbeiteten in den Bereichen Regie und Drehbuch, bzw. zusätzlich noch als beteiligter Produzent (oder Schauspieler, was in diese Statistik natürlich nicht eingeht). Und dann gibt es noch die Kombination mehrere Gewerke / mehrere Filme,  Til Schweiger übernahm in zwei Filmen jeweils 3 bzw. 4 Gewerke (mit-) und brachte es so auf 7 Nennungen.

So sah es bei den zwölf erfolgreichsten deutschen Kinofilmen 2012 aus.
Abbildung B wiederum basiert auf den Daten zwölf anderer Filme, und zwar den Nominierungen zum Deutschen Filmpreis 2011 und 2012 in der Kategorie Bester Spielfilm (das sind also Filme, die 2010 und 2011 produziert wurden, insofern nicht direkt mit den Top 12 von 2012 vergleichbar):
Crew_Lola_2011_12Hier ist das Verhältnis der weiblichen und männlichen Filmschaffenden in den zehn Gewerken zwar auch nicht ausgeglichen, aber statt 1:2,2 liegt es jetzt nur noch bei 1:1,4 (63 gegenüber 85). Die Kategorien Kostüm, Maske und Besetzung weisen noch höhere Frauenanteile auf als bei den Top 12 (100, 95 und 85 %), und am anderen Ende arbeiteten sowohl im Schnitt (4) auch als auch an der Kamera (3) Frauen, so dass nur noch der Ton als 100 %-ige Männerdomäne blieb.

Den 6-Gewerke-Check besteht lediglich einer der zwölf Filme nicht: Goethe! (Regie Philipp Stölzl).

Zum Vergleich: Ich hatte den 6-Gewerke-Check auch für die Wettbewerbsfilme der Berlinale 2013 (LINK) und die Oscar-Nominierungen 2013 in der Kategorie Bester Film (LINK) durchgeführt. Bei der Berlinale bestanden 15 von 19 Filmen, bei den Oscars 7 von 9  Filmen.

Um einmal eine Hypothese in den Raum zu stellen: Könnte es sein, dass in den kommerzielleren / kommerziell erfolgreicheren Filmen weniger Frauen in den Männerdomäne-Gewerken mitarbeiten als beispielsweise in Arthouse Produktionen?
Und falls das so ist, woran könnte es liegen?

Ich werde an dieser Stelle sobald wie wie möglich den 6-Gewerke-Check für die morgen bekannt werdenden sechs Lola-Nominierungen (Bester Spielfilm) – einem Check der Top 6 der 2012er Kassenerfolge gegenüberstellt – nachtragen. 

——-

Und hier ist sie nun, die Gegenüberstellung der Top 6 Kassenschlager 2012 mit den 6 Filmpreis-Nominierungen 2013 in der Kategorie „Bester Spielfilm“. Abbildung C zeigt den 6-Gewerke-Check, allerdings geht diesmal die y-Achse nur bis 70 %.

Die Top 6 an den Kinokassen 2012:
Türkisch für Anfänger
Russendisko
Hanni & Nanni 2
Schutzengel
Mann tut was Mann kann
Die Vermessung der Welt

Die 6 Nominierten 2013:
Cloud Atlas (Platz 7 an der Kinokasse 2012)
Hannah Arendt
Lore
Oh Boy
Quellen des Lebens
Die WandTop6NomAbbildung C bestätigt meine Vermutung: der Anteil der weiblichen Filmschaffenden ist bei den kommerziellen Top 6 wesentlich niedriger als bei den 6 Nominierungen. Bei den Top 6 Filmen arbeitet keine Frauen hauptverantwortlich in den Bereichen Kamera, Ton und Schnitt, bei den 6 Nominierungen nur im Ton nicht, der Prozentsatz im Schnitt liegt bei über 60 %.

Aber das ist natürlich nur eine Momentaufnahme. Zu berücksichtigen ist außerdem noch der jeweilige Kinostart. Der erfolgreichste Film 2012 Türkisch für Anfänger würde nicht auf diesem Platz stehen, wenn er statt im März erst im November in die Kinos gekommen wäre. Der Film Hannah Arendt kam erst im Januar 2013 in die Kinos, weist also 2012 logischerweise noch kein Kinopublikum auf.

Von den Top 6 wurde kein Film 2013 oder 2012 für den Besten Spielfilm nominiert.

Unter den Top 6 gibt es zwei Filme, in denen in den sechs Gewerken keine Frau genannt wird – Russendisko und Schutzengel. Bei den 6 Nominierungen gibt es einen – Quellen des Lebens. Bei Hannah Arendt waren für 5 der 6 Gewerke Frauen verantwortlich. Hier lag auch die Bildgestaltung bei einer Kamerafrau – Caroline Champetier. Der Prozentsatz in der Kategorie liegt aber nicht bei 16,7 weil für Die Wand bei neun Kameraleute* genannt sind (LINK), was wiederum durch die lange Drehzeit erklärt wird (Februar 2010 bis Januar 2011 in mehreren Blöcken).

Was sagt uns das nun? Zumindest, dass es nicht an Qualitätskriterien liegen wird, wenn der Anteil hauptverantwortlicher weiblicher Filmschaffender in einer Filmproduktion gegen Null geht. Wobei natürlich immer noch die angekündigte Auswertung der Frauen- und Männeranteile in den einzelnen Berufsgruppen aussteht.

Sämtliche Nominierungen zum Deutschen Filmpreis 2013 gibt es hier (LINK).

*es sind vermutlich 9 Männer, Angaben zu J.R.P. Altmann habe ich allerdings bis jetzt noch in keiner Datenbank o.ä. gefunden.

English Version
CREW COUNT – German Top Grossing Films 2012

Tomorrow (Friday March 22) the nominations for the German Film Awards (with the Lola as price statuettes) will be announced. For all of you who want to know how they come about, here’s a few words on the process:

A pre-selection committee with 33 members determines 46 films (LINK)  out of 111 registered german (cinema) productions of the previous year, in this case 2012. All members of the German Film Academy can then vote within their section. E.g. all cinematographers who are members can vote on the best camera achievement in the 46 films.
These votes result in the nomination lists for all categories (LINK). And the final vote on the nominations will determine the prize winners.

Furthermore the public can take part in an online voting on the twelve top grossing films for the audience award. This year these are the candidates:

Türkisch für Anfänger
Russendisko
Hanni & Nanni 2
Schutzengel
Mann tut was Mann kann
Die Vermessung der Welt
Cloud Atlas
Jesus liebt mich
Die Vampirschwestern
Schlussmacher
Fünf Freunde 2
Kokowääh 2

Figure A shows the share of women in the earlier mentioned ten categories direction, script, producer, cinematography, sound, set production, costume design, make up design, editing and casting (for more information on the statistical evaluation check METHODE).Crew_Top12_2012In three sections – cinematography, sound, editing – there are no women in charge. In three others – direction, script, producer – the share of men is over 80 %. Only in the departments costume and make-up design and casting there is a strong female predominance (85, 95 and 70 %  respectively).

On the whole there are less than half as many women as men to be found, 54 compared to 118. This does not mean that there were 172 different people involved in these productions. Some worked in more than one film, e.g. make-up artists Charlotte Chang (3), Andrea Pirchner (2) and Mareike Saß (2), Cinematographer Bernhard Jasper (3) and Casting Direcotr Emrah Ertem (3). Some worked as director and writer, sometimes additionally as producer (and even as actor, which is something these statistics don’t cover).  And then there is also a combination of several compartments in different films united in one person:  Til Schweiger is stated for 3 resp. 4 departments in two films, which is a total of 7 mentions.

So this was the situation for the twelve top grossing films 2012.
Figure B on the other hand is based on twelve other films, the nominations for German Film Awards 2011 and 2012 in the category Best Film. (So these are films that were produced in 2010 and 2011, and are therefore not directly comparable to the top grossing films of 2012).Crew_Lola_2011_12Here the proportion of female and male people involved in the films was also imbalanced, but instead of the 1:2,2  ratio we find one of 1:1,4 (63 vs 85).   The categories costume and make-up design and casting show very high female shares (100, 95 and 85 %), on the other end women worked in editing (4) and cinematography (3), so it is only the sound department being completely male dominated.

Only one film fails the 6-sections-check: Goethe! (Regie Philipp Stölzl).

Just for comparison: the 6-sections-check was also undertaken for the films in competition at the 2013 Berlinale (LINK) and the Oscar nominations 2013 in the category Best Film (LINK). 15 out of 19 Berlinale films passed it, along with 7 out of 9 Oscar nominated films.

Let’s propose a hypothesis: Could it be that the more commercial / more commercially successful films employ less women than e.g. Arthouse productions? And if this is so, what might be the reasons?

I will supplement a  6-sections-check for the six Lola-nominations that will be announced tomorrow, and will contrast them with a check for the six top grossing films of 2012 right here.

——-

So now we can have a look at the six top grossing films 2012 and the six nominations for the German Filmawards 2013 in the category „Best Film“. Figure C shows the 6-Sections-Check, please note that the Y-Axis only goes as far as 70 %.

 The Top 6 box-office successes:
Türkisch für Anfänger
Russendisko
Hanni & Nanni 2
Schutzengel
Mann tut was Mann kann
Die Vermessung der Welt (x)

The 6 nominations:
Cloud Atlas (no. 7 at the box-offices)
Hannah Arendt
Lore
Oh Boy
Quellen des Lebens
Die Wand

Top6NomApparently my assuption that the share of women in the commercial top 6 would be lower than in the 6 nominations has been strongly confirmed. For the top 6 no woman was responsible in the sections cinematography, sound and edition, for the 6 nominations there is only a female void in the sound section, the percentage for editing is above 60 %.

But of course this is only a snap shot. For a comparison we also have to consider the theatrical release dates. Had the most successful film in 2012 – Türkisch für Anfäger – opened in November instead of in March, it would not be the number one. The film Hannah Arendt opened in January 2013, so obviously there are no box-office sales in 2012.

None of the Top 6 films were nominated in 2013 or 2012 for Best Picture.

Among the Top 6 films there are two without women in the six sections: Russendisko and Schutzengel. Among the 6 nominations it is one – Quellen des Lebens. In the production Hannah Arendt 5 of the 6 sections were headed by women.. It also had a female cinematographer – Caroline Champetier – but the percentage in this section is not 16,7 because Die Wand names nine cinematographers* (LINK) , due to the long time of shooting (several periods between February 2010 and January 2011).

So, what do we take from that? Well, it could show that it is not a question of lacking female talent, when a production does not employ any woman in a position of responsibility. I am still planning of course to get the statistics of women and men working professionally in the different areas of film production in Germany.

The nominations in all categories for the German Film Awards 2013 can be found here (LINK).

 *I assume it might be 9 men, so far I have not found the relevant information on J.R.P. Altmann.

8 thoughts on “Deutsche Top Kinofilme 2012 – CREW COUNT – German Top Grossing Films 2012

  1. Pingback: Komödie statt Krimi: Die Top 100 dt. Kinofilme 2012 – Top 100 German Films 2012: Comedy over Crime | SchspIN

  2. Pingback: Kunst oder Kommerz, wo arbeiten die Filmfrauen? Teil 1 Die Gewerke – “Give me Art, Give me Money” Female Filmmakers Part 1: Behind the Camera | SchspIN

  3. Noch einmal der Weg zum Deutschen Filmpreis 2013:

    1. FILMEINREICHUNG bis zum 28.10.2012 durch Produzent/innen und Verleiher/innen von deutschen Spiel-, Kinder- und Dokumentarfilmen, die „zwischen dem 01.12.2011 und dem 21.03.2013 eine reguläre kommerzielle Auswertung im Kino hatten oder haben werden“.

    2. Wahl der VORAUSWAHLKOMMISSION (33 Leute) durch alle Mitglieder der Filmakademie

    3. VORAUSWAHL: die Kommission bestimmt 111 Filme (von denen dann u.a. 1.500 DVD für alle Mitglieder der Deutschen Filmakademie abgegeben werden müssen). Bekanntgabe 10.1.2013

    4. SEKTIONSWEISE ABSTIMMUNG der Mitglieder über die Vorauswahl
    (d.h. die Mitglieder der Sektion Szenenbild-Kostümbild-Maskenbild entscheiden über die Nominierten in den Kategorien Bestes Szenenbild, Bestes Kostümbild und Bestes Maskenbild, und die Mitglieder der Sektionen Produktion, Regie und Drehbuch entscheiden über die sechs Nominierungen für „Bester Spielfilm“)

    5. Bekanntgabe der NOMINIERUNGEN (22.3.2013)
    Die Nominierungen in den Filmkategorien (Bester Spiel-, Kinder- bzw. Dokumentarfilm) sind mit einer Nominierungsprämie verbunden (deshalb gilt der Filmpreis auch als inoffizielle Kulturelle Filmförderung)

    6. Die Mitglieder der Deutschen Filmakademie stimmen unter allen Nominierungen sektionsunabhängig für alle Preiskategorien in einer geheimen und schriftlichen WAHL ab, d.h. alle können alles wählen.

    8. PREISVERGABE am 26. April 2013 in Berlin

    http://www.deutsche-filmakademie.de/deutscher-filmpreis/auswahlverfahren/ablauf.html

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  4. wieder mal wittert jemand eine verschwörung… großartig. es ist schlichtweg auch so, dass im bereich ton einfach deutlich mehr männer als frauen sich für eine solche ausbildung interessieren. welch wunder, dass bei lediglich 12 filmen dann gar keine frau dabei ist. vielleicht solltest du in deiner statistik mal gegenüberstellen, wieviel frauen im vergleich zu männern den beruf überhaupt ausüben, am besten darüber, dass du mal bei crew united die mitgliederliste im tonbereich nach geschlechtern sortierts.
    hab grad mal durchgeschaut. von 377 im bereich filmtonmeister eingetragenen freelancern sind gerade mal 7 frauen. wie verwunderlich ist das, dass bei 12 ausgewählten filmen dann keine frau mitmacht?
    statistiken sollte man halt nur erstellen, wenn man davon ahnung hat, sonst läuft man gefahr, schnell in die verschwörungstheorie abzugleiten.

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    • Moin SZ,
      Statistiken sind im Grunde Strichlisten. Wir könnten z.B. auch mal zählen, wie oft welche Songs in Filmen vorkommen, wie viele Schauspielerinnen in rot oder weiß gekleidet werden und welche Rollen das sind, wie viele Tiere auftreten usw. usf.
      Die Interpretation dieser Daten ist dann der nächste Schritt.
      Mit dem 6-Gewerke-Check habe ich Gruppen von Filmen verglichen, z.B. die Berlinale-Wettbewerbsfilme oder die Top 12 an den Kinokassen oder Filmpreisnominierungen, und demnächst vielleicht mal die Filme mit den größten Budgets, Abschlussfilme an Filmhochschulen u.a.m.
      Ich habe zum Bereich Ton nicht mehr geschrieben als dass in den untersuchten Gruppen eben keine Frauen für den Ton verantwortlich waren. Insofern kann ich das, was Du zu Verschwörungen schreibst, nicht ganz nachvollziehen.
      Am erstaunlichsten in der 2 x 6-Gegenüberstellung fand ich übrigens die Werte im Schnittbereich (ohne das erklären zu wollen, einfach nur die 0 gegenüber 62,5 %).
      VG

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  5. Warum fehlen eigentlich, wenn es um Film und die Arbeit rund um Film geht, immer die Komponisten als Teil der Filmschaffenden?

    Adorno, immer noch?

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    • Moin Hans,
      das tut mir leid, aber es war keine böse Absicht.
      Filmmusik ist nicht der einzige Bereich, der noch fehlt, und da werde ich auch noch hinkommen, versprochen!
      Ich hatte zunächst Regie und Drehbuch betrachtet, und dann nach und nach andere Gewerke dazugenommen. Die Anzahl der in den einzelnen Gewerken tätigen Frauen und Männer will ich auch noch auswerten (u.a. über die Verbände und crew united – Euer Verband wäre der vdt?), und und und.
      Die Adorno-Anspielung, bezieht sich die auf seine „Musiksoziologie“? Leider noch nicht gelesen.
      VG

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      • Zuerst: es war natürlich nicht pesrönlich gemeint!!
        Wahrscheinlich bin ich da einfach auch ein bisschen Paranoid, weil wir so oft so stiefmütterlich behandelt werden in dieser Industrie.
        Nein, Adorno hat einfach extrem gegen Musik im Film gehetz.. geschrieben…
        Übrigens wird natürlich leider der Gender Gap im Bereich Musik nicht gerade besser: es gibt zu wenig Komponistinnen!
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