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Gedanken einer Schauspielerin – An Actress's Thoughts

Kino, Kinder, Karriere? – Cinema, Career, Children?

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English Version follows German.

Kino, Kinder, Karriere: wie familienfreundlich ist die Filmbranche?

Dieser Text ist sehr viel länger geworden als üblich. Dies liegt daran, dass ich zum ersten mal über die (Nicht-)Vereinbarkeit von Familie und Filmberufen schreibe, und dazu einiges an Grundlagendaten zusammentragen musste.

Kürzlich las ich auf einer Zugfahrt die Titelstory von mobil, dem Magazin der Deutschen Bahn (Märzausgabe) „DER SCHON WIEDER“. Darin hieß es: „Wotan Wilke Möhring ist einer der meistbeschäftigten Schauspieler – und alle schauen hin. Wer so fleißig arbeitet, braucht eine kleine Auszeit. Die Drehpause nutzte mobil für ein entspanntes Gespräch über Kinder und Karriere, den deutschen Film und darüber, wie es sich anfühlt, von Beginn an einen Lauf zu haben.“
Wotan Wilke Möhring, 46 Jahre alt, hat 3 kleine Kinder und ist in der Tat in Film und Fernsehen zur Zeit sehr präsent, 2013 sah man ihn u.a. als norddeutschen Tatortkommissar (FEUERTEUFEL), als Hauptfigur in den Kinofilmen DAS LEBEN IST NICHTS FÜR FEIGLINGE und MANN TUT WAS MANN KANN, in der TV-Familiensaga DAS ADLON und allein sechs mal in den 2013er ZDF Fernsehfilmen der Woche: in OBENDRÜBER, DA SCHNEIT ES und in EINE FRAGE DES VERTRAUENS sowie in vier STRALSUND-Krimis.
Möhring gehört zu einer Minderheit, weil er viel dreht, und weil er drei Kinder hat. Denn 6 von 10 Schauspieler/innen in Deutschland sind kinderlos, von denen mit Kindern haben lediglich14 % mindestens drei, und nur 2 % vier oder mehr Kinder (Bührmann und andere, 2010).
Dabei gibt es gerade unter den renommierten Schauspielern einige mit großen Familien: Devid Striesow (4 Kinder), Til Schweiger (4 Kinder), Axel Prahl (4 Kinder), Jan-Josef Liefers (4 Kinder) und Jürgen Vogel (5 Kinder) beispielsweise, und aus der älteren Generation kämen noch Uwe Ochsenknecht (4 Kinder) und Helge Schneider (6 Kinder) dazu.
Bei den Topschauspielerinnen sieht es anders aus, die meisten haben deutlich weniger oder gar keinen Nachwuchs. – da sind Maria Simon und Corinna Harfouch mit je 4 Kindern schon große Ausnahmen.

Woran liegt das? Dass wenn Väter drehen, ihre Partnerinnen für die Kinder da sind, aber umgekehrt nicht? Dass Väter nicht zwangsläufig mit (all) ihren Kindern zusammen leben, Mütter aber meistens schon, und so beide in ihrer Berufsausübung unterschiedlich beeinflusst sind? Dass Schauspielerinnen fürchten müssen, durch Babypause und Doppelbelastung zu lange von Bildschirm und Leinwand zu verschwinden, und so ihre beruflichen Chancen und die Dauer ihrer Karriere noch stärker zu verkürzen? (Die Altersschere: ab 40 nehmen Frauenrollen deutlich ab, Männerrollen erst 10 bis 15 Jahre später).

Im deutschen Fernsehen ist häufig von Familie die Rede: wenn es ums Programm geht, oder ums Publikum, und in der Werbung sowieso. Aber wie ist das innen, wie familienfreundlich ist das Fernsehen als Arbeitsplatz?
Die Bundesvereinigung der Filmschaffenden-Verbände führte letztes Jahr eine großangelegte Befragung durch, die jetzt als „Status Bericht 2013 – Umfrage zur aktuellen Arbeitssituation der einzelnen Gewerke im Filmgeschäft“ veröffentlicht wurde. 1.543 Leute nahmen teil und gaben 22.532 Einzelantworten. In dem Bericht wird u.a. festgestellt, dass

  • seit etwa fünfzehn Jahren die Gagen der Filmschaffenden real sinken
  • pro Projekt immer weniger Drehtage zur Verfügung stehen
  • ca. 70% der berechtigten Filmschaffenden ihre Überstunden selten oder nie bezahlt bekommen
  • viele Filmschaffende aus einem Arbeitsverhältnis direkt in Arbeitslosengeld 2 (Hartz IV) fallen

Diese Entwicklung gilt für alle, nur inwieweit Männer und Frauen, Eltern und Kinderlose unterschiedlich betroffen sind wurde leider nicht untersucht, denn nach Familienstand und (möglichen) Kindern nicht gefragt, und noch nicht einmal das Geschlecht der befragten Filmschaffenden erfasst.
Etwas mehr Aufschluss gibt die Auswertung der „bundesweiten Befragung von selbstständigen und auf Produktionsdauer Beschäftigten in der Film- und Fernsehbranche“ (Satzer 2007). In ihr sprachen 871 Filmschaffende über ihre Arbeitsbedingungen, darunter waren ein Drittel Frauen. Das ist ncht repräsentativ, aber immerhin ein Ausgangspunkt. Wie Abbildung 1 zeigt, lebt ein Drittel der befragten Filmschaffenden in Familien.LebensfornenIn der gleichen Umfrage sagten 56 %, dass ihr durchschnittlicher Arbeitstag 12 – 14 Stunden oder mehr dauert. 43,7 % gaben an, dass die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben stark belastet ist, 24,4 % sahen sie sogar sehr stark belastet, – das sind insgesamt über zwei Drittel aller Befragten. Leider gibt es dazu auch wieder keine Aufschlüsselung nach Frauen und Männern oder Eltern und Nicht-Eltern.
Diese Informationen wären jedoch wichtig, denn „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stellt für viele Frauen und Männer eine besondere Herausforderung dar. Sie steht in engem Zusammenhang mit dem Ziel der Gleichstellung der Geschlechter in der Gesellschaft.“ (Keller / Haustein, Statistisches Bundesamt 2013).
Sind die Geschlechter in der Filmbranche gleichgestellt? Sind Familie und Filmarbeit vereinbar?
Eine Schauspielerin hat es da eventuell etwas leichter als eine Kamerafrau, denn sie muss in der Regel – abgesehen von Telenovelas u.a. – nur einen Teil der Produktionszeit am Set sein und hat dort auch immer wieder Wartezeiten. Also wird für die Drehtage eine Ganztagskinderbetreuung aus eigener Kasse bezahlt und z.B. das Baby mit an den Set genommen und in Drehpausen gestillt, wie es Anneke Kim Sarnau mit ihrem ersten Kind beim Rostocker POLIZEIRUF machte. Auch in fortgeschrittener 2. Schwangerschaft konnte sie noch drehen, mit kaschierender Garderobe und geschickten Kameraeinstellungen. Wie es mit zwei kleinen Kindern weitergeht ist eine andere Frage. Und im Fall der Krimireihe UNTER ANDEREN UMSTÄNDEN, wurde sogar die die Schwangerschaft von Hauptdarstellerin Natalia Wörner in die Handlung eingebaut.

Das ist aber nur eine Seite der Medaille, denn mit dem Drehtag ist die Arbeit der Schauspielerin nicht getan und es gibt jede Menge Film- und Fernsehprojekte, die nicht mit einer jungen Familie vereinbar sind, nicht zuletzt auswärtige bzw. Auslanddrehs, und spätestens wenn Kinder eingeschult werden klappt das auch nicht mehr mit den langen Abwesenheiten oder Kindern in der Nähe des Drehorts. Darüberhinaus betreiben Filmproduktionen bei kleinen Rollen vermutlich weniger Aufwand als für eine Hauptrolle. Da kann der Bauch der Schwangeren ein Besetzungsausschlusskriterium sein, und für für eine Tagesrollenschauspielerin mit Säugling wird vermutlich auch eher selten ein ruhiger Ort und flexible Pausenzeiten am Set möglich gemacht, – für eine stillende Kamerafrau, Maskenbildnerin oder Produktionsassistentin noch weniger, zumal die Crew in der Regel über die gesamte Produktionszeit beschäftigt wird. Dazu kommen womöglich noch Arbeitsschutzvorschriften, die die Beschäftigung von Schwangeren am Set in Gewerken mit starker körperlicher Arbeit einschränken oder verbieten.
Es gibt Fernsehformate, die noch nie eine Regisseurin hatten und andere, die fast keine beschäftigen (2013 war der Regisseurinnenanteil in den TATORTEN Nur 5,6 % und in den ZDF FERNSEHFILMEN DER WOCHE nur 9 %) – genauso wird es vermutlich Produktionen geben, die sich zu Arbeitssituation von Filmschaffenden mit kleinen Kindern schlicht noch nie Gedanken gemacht haben. Aber das ist ein anderes Thema.

Die bereits genannten langen Drehtage sind im Tarifvertrag geregelt:
Die maximale Tagesarbeitszeit beträgt 13 Stunden, es sei denn Ausnahmesituationen rechtfertigen an einzelnen Tagen eine Überschreitung dieser Arbeitszeit mit Zustimmung der Filmschaffenden.“ (Tarifvertrag für auf Produktionsdauer beschäftigte Film- und Fernsehschaffende § 6.2, gültig bis 31.12.2013)
Letzte Woche, am 7. April, gab es in der 5. Verhandlungsrunde über den neuen Tarifvertrag, für den die Gewerkschaften unter anderem 12 Stunden als maximale Tagesarbeitszeit forderten, eine Einigung. Unter anderem wurde eine Gagenanhebung um 4,7 % und eine neue Arbeitszeitregelung vereinbart:
Das Verhandlungsergebnis sieht für den Manteltarifvertrag vor, dass die maximale Arbeitszeit von 12 Stunden nun an deutlich weniger Drehtagen auf 13 Stunden pro Tag verlängert werden kann, bei Fernseh-Produktionen künftig nur noch an 40 Prozent und bei Kinoproduktionen an 80 Prozent der Drehtage. Zudem verlängern sich die Pausenzeiten, denn die Hauptpause wird von 30 auf 45 Minuten verlängert und die zweite Pause bei langen Arbeitszeiten auf eine weitere halbe Stunde, die insgesamt nicht zur Arbeitszeit zählen.“
Wird das für filmschaffende Eltern kleiner Kinder einen Unterschied machen? Es gibt keine Daten aus der Branche, stattdessen ein Blick auf die allgemeine gesellschaftliche Situation. (Grundlage: Mikrozensus 2012)ErwerbsfähigkeitKurz zu den Begriffen: Als erwerbsfähig werden alle im erwerbsfähigen Alter von 15 bis 64 Jahren erfasst. Als aktiv erwerbstätig wird bezeichnet, wer in der letzten Woche vor der Befragung wenigstens 1 Stunde für Lohn gearbeitet hat.
Was fällt auf? Zum einen, es sind mehr Frauen als Männer (23,1 Mio. gegenüber 22,1 Mio.), aber bei den Aktiv Erwerbstätigen überwiegen deutlich die Männer (16,4 Mio. gegenüber 14,4 Mio.).
Zum zweiten, wesentlich mehr Frauen als Männer sind nicht erwerbstätig: 5,9 Mio. gegenüber 2,7 Mio. Nicht erwerbstätig sein bedeutet, weder erwerbstätig, noch erwerbslos, noch vorübergehend beurlaubt – aufgrund von Krankheit, Kur, Altersteilzeit, Streik, Elternzeit und Mutterschutz – zu sein.
Und zum dritten, wesentlich mehr Frauen als Männer arbeiten in Teilzeit – 6,9 Mio. gegenüber 1,3 Mio. Hier besteht ein direkter Zusammenhang zur Elternschaft, gut 2/3 der vollzeitarbeitenden Frauen haben keine Kinder, knapp 2/3 der teilzeitarbeitenden Frauen schon. Auf die Arbeitszeit der Männer haben eigene Kinder wenig Einfluss, Männer ohne Kinder arbeiten zu 90 % Vollzeit, Väter sogar zu 95 %. Etwas detaillierter zeigt dies die folgende Abbildung:Erwerbst_KinderDie ersten beiden Säulen bilden ab, dass 60 % aller Mütter erwerbstätig sind und von ihnen wiederum der Großteil (70 %) in Teilzeit, und dass fast alle (94 %) der 84 % erwerbstätigen Väter in Vollzeit arbeiten. Es folgen die Erwerbstätigkeitsquoten der Mütter und Väter in Abhängigkeit vom Alter des jüngsten Kindes. Bei den Müttern geht wenig überraschend in den ersten Jahren nach der Geburt die Erwerbstätigkeitsquote enorm zurück (31,5 % in der Gruppe bis 3 Jahre). Die Quote der Väter ist relativ konstant, egal wie alt das jüngste Kind ist.
In dem Zusammenhang noch ein Satz zum Elterngeld: 95 % der Mütter der im Jahr 2011 geborenen Kinder haben Elterngeld beansprucht gegenüber 27,3 % der Väter. Die Väter bezogen durchschnittlich 3,3 Monate Elterngeld (75 % nur 2 Monate), die Mütter durchschnittlich knapp ein Jahr. (Statistisches Bundesamt 2013).
Zwischenfazit: Mütter schränken ihre Berufstätigkeit wesentlich deutlicher ein als Väter, aus welchen Gründen, Wünschen oder Zwängen auch immer. Hierbei macht allerdings die jeweilige Lebensform einen Unterschied: „Lebenspartnerinnen mit Kindern wiesen 2012 mit 46 % die höchsten Vollzeitquoten auf, gefolgt von alleinerziehenden Müttern (44 %). Erwerbstätige Ehefrauen mit Kindern waren nur zu 26 % vollzeitbeschäftigt.“ (Keller / Haustein 2013). Letzteres kann mit dem sog. Ehegattensplitting und der ungünstigen Steuerklasse zusammenhängen, die mehrheitlich die Ehefrauen bekommen, aber das ist nur eine Vermutung.

Was zeigt dieser Exkurs? Er zeigt, dass in Deutschland weiterhin die Mütter die Hauptverantwortung der Kindererziehung tragen. Und zum zweiten zeigt er, dass in der derzeitigen Aufgabenverteilung Mütter Teilzeitarbeitsplätze brauchen.

Zurück zur Filmbranche.
Wenn nicht Kinder automatisch das Filmkarriereaus bedeuten sollen, was lässt sich ändern? Sind Teilzeitarbeit und Halbtagsstellen überhaupt möglich außerhalb der Verwaltung, also am Set? Lässt sich ein 12 Stunden-Drehtag halbieren, kann es eine Halbtagsaufnahmeleiterin geben, oder zwei Maskenbildner/innen, Regie- oder Kameraassistent/innen, die sich eine Stelle teilen? Wie sieht es mit einer Ganztagskinderbetreuung am Set aus, also nicht nur für die Kinder, die vor der Kamera stehen, sondern für die Kinder von Cast und Crew? Wären Betriebskindergärten und –horte bzw. Tagesmütter auf Zeit denkbar? Die Bavaria hat einen Betriebskindergarten für Kinder der Festangestellten. Könnte der befristet Kinder aufnehmen? Und reichen Ganztagsplätze überhaupt aus, oder geht es bei den Drehtagslängen schon eher um setnahe Kinderferienheime für Vorschulkinder? Sollte eine Familienabgabe seitens der Produktionsfirmen zur Bezuschussung von Betreuungskosten eingeführt werden, damit Alleinerziehende nicht nur arbeiten sondern auch Geld verdienen können?

Yes, let’s talk about money. Nicht über das Geld, das solche Maßnahmen kosten würden, sondern das Geld, das Filmschaffende verdienen. Satzer (2007) ermittelte für 2006 ein durchschnittliches Bruttojahresentgelt von 38.878 € für männliche, und von 30.119 € für weibliche Filmschaffende. Die Männer verdienen – laut dieser nichtrepräsentativen Umfrage – also 29 % mehr als die Filmfrauen. Diese Gender Pay Gap bestätigen auch Bührmann / Dierschke in ihrer Studie zum ALG I-Bezug von Film – und Fernsehschaffenden 2012. Woran liegt das? Werden frauentypische Gewerke schlechter bezahlt? Handeln Frauen individuell schlechtere Verträge aus? Können Frauen – vielleicht wegen der Familie – nur in weniger Produktionen im Jahr arbeiten? Würden angesichts dieser Zahlen Teilzeitgehälter überhaupt ausreichen, um über das Hartz IV-Niveau hinauszukommen?
Und vor der Kamera? Nach der Untersuchung von Bührmann u.a. (2010) hatten 72 % der Frauen und 64,7 % der Männer 2009 ein Bruttojahreseinkommen von weniger als 30.240 € (aus Film-, Theater- und Synchronarbeit usw). Es folgt eine Klassifizierung in in 5000 Euro Schritten, diese ist aber leider nicht nach Geschlechtern aufgeschlüsselt. Die Studie liefert einen weiteren Hinweis auf die schlechtere Situation von Schauspielerinnen: So können 18,5 % der Männer aber 25,7 % der Frauen ihren Lebensunterhalt nicht vom Schauspielen bestreiten.

In Deutschland haben 20 % der Frauen zwischen 40 bis 44 keine Kinder. Wie sieht dieser Wert in der Filmbranche aus, vielleicht sogar differenziert nach Tätigkeitesbereichen? Ist er ähnlich, oder deutlich höher? Wie viele Schauspieler/innen, wieviele Filmschaffende entscheiden sich bewusst gegen Kinder, und inwieweit hängt das mit der Filmarbeit zusammen? Da stehen noch differenzierte Untersuchungen aus. Wer wird diese in Auftrag geben?

Eine andere Frage in Bezug auf die Film- und Fernsehbranche und Mütter ist, wie (berufstätige) Mütter in deutschen Fernsehen dargestellt werden.
In einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ bemerkte Facebook-Chefin Sheryl Sandberg, dass Männer mehrere Attribute bekommen, also Väter UND Experten, Politiker UND Autoren sind, während Frauen entweder gute Mütter ODER respektierte Expertinnen sein können, aber nicht beides zugleich. „Bricht man das auf eine alltägliche Szene im Fernsehen herunter, ist die arbeitende Mutter stets Quell von Problemen, von Stress und Hysterie.“ (Heide Aichinger: „Sheryl Sandberg kämpft gegen Stereotype.“ der standard 2.4.2014)
Aber das ist ein Thema für einen anderen Tag.

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QUELLENNACHWEIS (Auszug):

  • Rolf Satzer: „Ausgeleuchtet – Vom Arbeiten und Leben in der Filmindustrie“. 2007. Auf Initiative des ver.di-Projekts connexx-av und des BundesFilmVerbands. 871 Teilnehmerinnen (33,6 % Frauen, 66,4 % Männer) .
  • Andrea D. Bührmann, Nina Wild, Marko Heyse, Thomas Dierschke: „Viel Ehre, aber kaum Verdienst – Erhebung zur Arbeits- und Lebenssituation von Schauspielerinnen und Schauspielern in Deutschland.“ 2010. Auf Initiative des BFFS. 751 Teilnehmer/innen (47,7 % Frauen, 52,3 % Männer)
  • Andrea D. Bührmann / Thomas Dierschke: „Abgedreht und abgelehnt – Studienergebnisse zum ALG I-Bezug von Film – und Fernsehschaffenden. 2012. Auf Initiative des BundesFilmVerbands in ver.di. 375 Teilnehmer/innen (43,5 % Frauen, 56,6 % Männer).
  • Statistisches Bundesamt: Geburtentrends und Familiensituation in Deutschland. 2012
  • Matthias Keller / Thomas Haustein: „Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Ergebnisse des Mikrozensus 2012.“ Statistisches Bundesamt, Wirtschaft und Statistik. 2013
  • Bundesvereinigung der Filmschaffenden-Verbände e.V.: „Status Bericht 2013 – Umfrage zur aktuellen Arbeitssituation der einzelnen Gewerke im Filmgeschäft“. Überarbeitete Fassung vom 13.02.2014. 1.543 Teilnehmer/innen (das Geschlecht wurde nicht erfasst)
  • Statistisches Bundesamt: Öffentliche Sozialleistungen. Statistik zum Elterngeld

 

English Version

Cinema, Career, Children: Can the Film Industry be called a family-friendly Workplace?

This text is much longer than usual, reason being that I have not written on the (in-)compatibility of family life and working in the film industry up to now, so I had to assemble some basic data.

The other day I was reading the title story “HIM AGAIN” of the German trains magazine mobil (of Deutsche Bahn, the March issue). “Wotan Wilke Möhring is one of the busiest actors in Germany and everybody is watching him. Someone working as much as him certainly needs a little break. mobil is using it for a relaxed talk on children and career, German film and on what it feels like being on a roll.”
46-year-old Wotan Wilke Möhring has three little children and is indeed very much present on German TV and in the cinema, in 2013 we saw him in the criminal detective series TATORT, as lead in two films in the cinema, and in 6 televisions movies of the week on ZDF / German channel 2.
Möhring belongs to a minority, because he is very busy filming and because he has three children. 6 out of 10 acting people in Germany are childless, and of those with children only 14 % have 3 or more, and only 2 % have 4 or more children (Bührmann et al., 2010).
Interestingly quite a few well-known German actors have large families: Devid Striesow (4 children), Til Schweiger (4 children), Axel Prahl (4 children), Jan-Josef Liefers (4 children) and Jürgen Vogel (5 children) for example, and, a little older, Uwe Ochsenknecht (4 children) and Helge Schneider (6 children). For the top actresses in Germany it’s a different story, most have considerably fewer children or none at all, with Maria Simon and Corinna Harfouch with 4 children each as the exceptions.

Why is this? Because when dads are standing in front of the camera their partners are looking after the children, but it doesn’t happen the other way around? That fathers not neccessarily are living together with their children but mothers will most of the time, and so the careers are affected differently? That actresses have to be afraid of disappearing from the screen too long in case of a baby break, thus shortening their possible career even more? (the age disharmony on German TV results in female roles diminishing rapidly after 40, whereas male roles have their peak at 50 or 55).

There is a lot of talk about families in the German TV business whenever the programme or the audience is in focus, and in TV commercials families are a regular phenomenon. But what’s it like within the industry, how family-friendly is television as a workplace?
The Federal Organization of Filmmakers Associations held a large-scale survey last year, the results of which have been published recently as “status report 2013 – survey on the current work situation within the different branches of the film industry”. 1.543 people took part, giving a total of 22.532 answers. The report asserted that

  • for about fifteen years the wages of filmmakers have declined
  • there are less shooting days available per project
  • about 70 % of the eligible filmmakers have not or only seldomly had their overtime paid
  • many filmmakers go directly from a job to unemployment benefits II (social benefits).

This development affects everybody, but if men and women, parents and non-parents are affected differently has not been examined unfortunately. There were no questions on family status and possible children, and they did not even determined the gender of the participants in the survey.
Another survey was a bit more informative: a “nationwide survey among free-lancers and employees for the duration of the film production” (Satzer 2007) Here 871 film people talked about their working conditions, of these one third were female. This is not a representative study but at least it’s a starting point. As can be seen from Figure 1, a third of the interviewees live in families.
Lebensf_enIn this survey 56 % stated their average working day lasting between 12 and 14 hours or more. 43,7 % said that reconciling work and private life was heavily strained, 24,4 % called it very heavily strained – together it’s more than two thirds. Unfortunately these figures are not broken down to gender or parent/non-parent. These informations would be important though, because “The compatibility of family and occupation is a special challenge for many women and men. It is strongly connected with achieving equal opporunities within our society.” (Keller / Haustein, Statistisches Bundesamt / Federal Statistical Office, 2013).
Do we find equal opportunities for women and men in the film industry? Are family and film jobs compatible?
It will maybe be a little easier for an actress than a camerawoman, because as a rule she does not have to be on the set every day of production, exceptions being telenovelas for example. Also she encounters waiting periods during the course of the day. So she would hire a child care helper for the whole day and maybe take the baby along to the film set and nurse it during standby times, as actress Anneke Kim Sarnau did on the set of the POLIZEIRUF ROSTOCK (a cop tv series). Even when her second pregnancy was very advanced she could still work in front of the camera, with concealing wardrobe and subtle camera angles. How she will be able to continue in the near future with two small children is another matter. Then there is the example of actress Natalia Wörner, for whom the storyline and title of a new series was changed to include the pregnancy of the leading character (UNTER ANDEREN UMSTÄNDEN / UNDER DIFFERENT CIRCUMSTANCES).

There is a flipside to this of course, since the day/s on the set are not the only work of an actress, and there are a number film and TV projects that are not compatible with a young family, among those shooting in other towns or countries, and when children start going to school they cannot be taken along so easily, and long absences from home of the parent would be problematic. Also production companies will probably make lesser efforts for smaller parts as the actresses would be more easily exchangeable, so there the figure going with an advanced pregnancy can be a criterion for not hiring, and of course for an actress who only has a couple of days shooting in a production a quiet spot on the set for nursing and flexible pauses will probably not be provided so easily – even less so for a breast-feeding camerawoman, make-up artist or production assistant, also considering that crew members are normally hired for the whole length of a production. On top of this there may be regulations / standard operation procedures that limit the hiring of pregnant film makers depending on the amount of strong physical work.
In Germany there are a number of television programmes that have never seen a female director and others that hired only very very few (In 2013 the share of female directors in the TATORTE was only 5,6 % and in the TV movies of the week of ZDF it was only 9 %) – – so there will probably be productions where nobody in a position of power has ever thought about the working conditions for film makers with small children. But that is a story for another day.

The already mentioned long working hours are regulated in the labour agreements:
Maximum working hours are 13 hours unless exceptional situations justify exceeding them on single days with the consent of the film makers” (Tarifvertrag für auf Produktionsdauer beschäftigte Film- und Fernsehschaffende / Labour Agreement for film makers employed for the time of production § 6.2, valid until Dec 31 2013).

This month, on April 7, the 5th round of negociations on the new labour agreements, for which the unions demanded a maximum of 12 working hours, was successful, among other things a raise in all wages of 4,7 % and a new regulation of the working hours was agreed upon.
The negotiations for the Basic Agreement led to resutls such as 12 hours maximum working hours. These can still be extended to 13 hours, but considerably less than before: only on up 40 % of a for a television production’s and on up to 80 % of a film productions principal photography days. On top of this breaks are extended, the main break from 30 to 45 minutes and the second pause for long days to another half hour. Breaks don’t count as part of the working hours.”
Will this agreement make a difference to parents of small children? Since there is no data from the industry available let’s have a look at the general situation in Germany (based on the sample census of 2012).Erwerbsfaehig_enA note on the definitions: employable denotes all people in the working age of 15 to 64, these are 23,1 mio. women and 22,1 mio. men. economically active denotes all that worked in the last week before the census for at least one paid hour.
What do we see? Number one, overall there are more women than men (23,1 mio. / 22,1 mio.), but for the economically active there is a male majority (16,4 mio. / 14,4 mio.).
Number two: far more women than men are not employed (5,9 mio. / 2,7 mio.). Not employed in this context constitutes of all that are not economically active, nor unemployed / registered job-seekers, nor temporarily on leave, based on sickness, cure leave, strike, partial retirement, parental leave or maternity leave. (here I tried to translate the German terms, I don’t know how they exist like this in other countries, but it would be too much to go into this more deeply. Just two expressions: Elternzeit / parental leave in Germany describes an unpaid leave of mothers or fathers from their jobs – now there is something called Elterngeld / parents’ money to compensate this. To be on maternity leave / Mutterschutz in Germany indicates the time 6 weeks before an assumed childbirth and 8 weeks after that. During this time mothers are not allowed to work but receive their normal wages, though from two different sources).
And number three: far more women than men work part-time (6,9 mio. / 1,3 mio.). This is coherent to motherhood, two thirds of all women working ful-time don’t have children, and two thirds of all women working part-time have children. The working hours of fathers are not affected by children. 90 % of men without children work full-time, 95 % of fathers work full-time. Figure 3 shows this in greater detail:Erwerbst_Kinder_enThe first two columns show 60 % of all mothers working and of these the majority (70 %) in part-time employments, and nearly all of the 84 % employed fathers working full-time (94 %). Then there are the rates of of employment depending on the age of the youngest child. Not surprisingly mothers with children younger than 3 years show the lowest rate of employment (31,5 %), which begins to rise again in the following years. The rates for the fathers are relatively stabile, no matter how young the youngest child.
I already mentioned the Elterngeld / parents’ money, so here some statistics on that: 95 % of all mothers of children born in 2011 claimed parents’ money, as opposed to 27,3 % of all fathers. The fathers on average claimed parents’ money – i.e. went on leave from their jobs – for 3,3 months (75 % of the fathers only took the minimal 2 months), and the mothers claimed parents’ money for 11,7 months on average (source: Federal Statistical Office 2013). Parents’ money can be claimed up to two years, this time would be shared between the mothers and the fathers.
Interim conclusion: women restrict their professional careers much more strongly than fathers do, for whatever reasons, wishes or constraints. The individual life form seems to make a difference: “unmarried mothers with a life partner have the highest rate for full-time work (46 %), followed by single mothers (44 %). But only 26 % of married mothers worked full-time.” (Keller / Haustein 2013). The last figure may have to do with the so called “Ehegattensplitting” (tax splitting for spouses), where wives in most cases get the disadvantageous tax class V, but this is only guessing.

So what can we learn from this Excursion? Well, that in Germany at least it is still mostly the mothers that are responsible for bringing up the children. And furthermore, that under the current circumstances mothers need part-time jobs.

Back to the film industry.
If children are not to be the automatic end to a career in films, what needs to be changed? Are part-time jobs even possible outside of administrations, on a film set? Can a 12-hour-day be cut in half, are part-time location managers thinkable, could two make-up artits share one job, or even directors or camera assistants? How about full-time childcare on the set, not for the children in front of the camera, but for the children of cast and crew members? How about company creches / day nurseries / after school care? And would that be sufficient, considering the working hours on a set, or are we talking of temporary children’s homes for preschool children in close vicinity? Should the production companies finance a scheme of funding single parents, so they would not only work, but actually earn money?

Yes, let’s talk about money. Not about the money these measures would cost, but about the wages in the film business. Satzer (2007) determined an average annual pre-tax income of 38.878 € for male and 30.119 € for female film makers. So according to this – non representative – survey men earn 29 % than women. This gender pay gap is also confirmed by the findings of Buhrmann and Diersche in 2012. But why is the gap so big? Are typically female film jobs paid less? Do women negotiate worse contracts individually? Is it because women – maybe because of family committments – participate in less productions per year? Knowing about the pay gap, would part-time wages for mothers in film and television even be higher than the social benefits level?
And what about women in film and television in front of the camera? According to the survey of Bührmann et al. (2010) 72 % of the women and 64,7 % of the men had an annual income of less than 30.240 € (from film, theatre and voice work). The survey also gives a more detailed classification of wages, in 5000 € steps, but that unfortunately does not differenciate between women and men. But the survey leaves another clue to the inferior situation for women: 18,5 % of the actors as opposed to 25,7 % of the actresses cannot support themselves from acting jobs.

In Germany 20 % of the women between 40 and 44 don’t have any children. What is the percentage among women in fim and television? Could that even be differenciated for the different branches of a film production? Would the rate be similar, or significantly higher? How many film people deliberately decide against children of their own and is this connected to their film jobs? We certainly need more detailed investigations on that. Who will commission them?

Another issue is the way (working) mothers are depicted on screen. In an with the Süddeutsche Zeitung Facebook’s chief operating officer Sheryl Sandberg talked about how men always tend to be characterized in more way than one, they are fathers AND experts, or politicians AND authors, whereas women can either be good mothers OR respected experts, but not both at the same time. Broken down to every day situation on television this would mean that the working mother is will always be the source of problems, stress and hysteria.” (Heide Aichinger: „Sheryl Sandberg kämpft gegen Stereotype. / Sheryl Sandberg is fighting against stereotypingder standard 2.4.2014)
But that is a topic for another day.

SOURCES (sorry, they are all in German, basically it’s investigations and studies commissioned by unions and statistical data and evaluations prompted by ministeries):

  • Rolf Satzer: „Ausgeleuchtet – Vom Arbeiten und Leben in der Filmindustrie“. 2007. Auf Initiative des ver.di-Projekts connexx-av und des BundesFilmVerbands. 871 Teilnehmerinnen (33,6 % Frauen, 66,4 % Männer) .
  • Andrea D. Bührmann, Nina Wild, Marko Heyse, Thomas Dierschke: „Viel Ehre, aber kaum Verdienst – Erhebung zur Arbeits- und Lebenssituation von Schauspielerinnen und Schauspielern in Deutschland.“ 2010. Auf Initiative des BFFS. 751 Teilnehmer/innen (47,7 % Frauen, 52,3 % Männer)
  • Andrea D. Bührmann / Thomas Dierschke: „Abgedreht und abgelehnt – Studienergebnisse zum ALG I-Bezug von Film – und Fernsehschaffenden. 2012. Auf Initiative des BundesFilmVerbands in ver.di. 375 Teilnehmer/innen (43,5 % Frauen, 56,6 % Männer).
  • Statistisches Bundesamt: Geburtentrends und Familiensituation in Deutschland. 2012
  • Matthias Keller / Thomas Haustein: „Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Ergebnisse des Mikrozensus 2012.“ Statistisches Bundesamt, Wirtschaft und Statistik. 2013
  • Bundesvereinigung der Filmschaffenden-Verbände e.V.: „Status Bericht 2013 – Umfrage zur aktuellen Arbeitssituation der einzelnen Gewerke im Filmgeschäft“. Überarbeitete Fassung vom 13.02.2014. 1.543 Teilnehmer/innen (das Geschlecht wurde nicht erfasst)
  • Statistisches Bundesamt: Öffentliche Sozialleistungen. Statistik zum Elterngeld

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  7. Another country and another genre: UK and theatre.
    „West End director Marianne Elliott has claimed ‘terrible’ levels of pay are preventing women with children from pursuing careers in directing.“ by Matthew Hemley. The Stage. July 17, 2014.
    http://www.thestage.co.uk/news/2014/07/poor-pay-stops-mothers-directors-marianne-elliott/

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  8. erstmal Hut ab, vor deiner ausführlichen Recherchearbeit.

    Zu dem Punkt:
    „Da kann der Bauch der Schwangeren ein Besetzungsausschlusskriterium sein“ hab ich meine persönliche Erfahrung gemacht: Nicht der Bauch war der Grund, dass man mir Drehangebote wieder abgesagt hat, sondern die reine Tatsache, dass ich schwanger war, auch als man noch nichts gesehen hat, oder man es hätte kaschieren können. Der Grund ist wohl die Versicherung, was wäre theoretisch, wenn am Set was passiert und das Ungeborene Schaden nimmt.. Bei Stars scheint es das Risiko wert zu sein. In meinem Fall ging es sogar auch einmal um eine Schwangere, die wurde dann lieber ausgestopft.

    Ein anderer Punkt den man ruhig auch erwähnen kann ist der:
    Wenn man also demzufolge schwanger monatelang nicht drehen und folglich nichts verdienen kann, dann sollten diese einkommensfreien Monate nicht zur Berechnung der Höhe des Elterngeldes herangezogen werden. ( Es errechnet sich bei Lohnsteuerpflichtigen aus den letzten 12 Monaten vor der Geburt). Das kann man aber nicht so ohne weiteres veranlassen. Das geht nur, wenn man krankheitsbedingt nicht arbeiten konnte, mit einem Attest vom Arzt.

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