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Gedanken einer Schauspielerin – An Actress's Thoughts


Ein Kommentar

Wer schön sein will, muss leiden – Just the Way She Looks Tonight

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Wie wichtig ist die Kleidung von Filmfrauen und anderen berufstätigen Frauen am Arbeitsplatz? Was ist mit den Schuhen? Cannes, ESC und die normale Businesswelt. Dazu weibliche Hauptrollen und die Altersfrage. Und ein Besuch bei der Zahnärztin.

Wer schön dabei sein will, muss leiden

Bei Filmfestspielen, -premieren oder -preisverleihungen wird über Filme berichtet, aber auch immer wieder über die Garderobe von Regissseurinnen, Schauspielerinnen, Produzentinnen und anderen Frauen, die über die roten Teppiche schreiten. Seitenlange Bildergalerien in Magazinen und Internetportalen zeigen die Roben (und lassen sich mitunter genüsslich über vermeintliche Stilsünden und Unvorteilhaftigkeiten aus). Das mag für Modeinteressierte sehr informativ sein und der PR  dienen, hat aber eher weniger mit den Filmen oder der Arbeit der Filmfrauen vor oder hinter der Kamera zu tun. Genau wie die Kleidung von Politikerinnen und Managerinnen im Grunde völlig unwichtig sein sollte, aber regelmäßig thematisiert wird, deutlich häufiger als die Kleidung von Männern – und natürlich auf Kosten anderer, politischer Inhalte.

Die 68. Internationalen Filmfestspiele in Cannes

Gerade gingen die Filmfestspiele in Cannes zuende, wie Ihr vermutlich schon gehört oder gelesen habt wurden anlässlich der Premiere des Wettbewerbbeitrags CAROL (Regie: Todd Haynes) mehrere Frauen am Roten Teppich abgewiesen, weil sie flache Schuhe trugen. Das Magazin Screen Daily berichte als erstes (Cannes: Women denied Palais entry for wearing flats. Andreas Wiseman, 19. Mai 2015), und gibt die offizielle Reaktion so wieder: „Das Festival lehnte eine Stellungnahme ab bestätigte aber, dass Frauen verpflichtet sind, zu Vorführungen am Roten Teppich Stöckelschuhe zu tragen„.

Stöckelstulpen. Foto: SchspIN

Stöckelstulpen – falls der Weg zum Roten Teppich aus Kopfsteinpflaster ist. Foto: SchspIN

Nun ist das mit (in-)formellen Kleiderordnungen so eine Sache. Es ist völlig [Weiterlesen – Read On]

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Berliner Theatertreffen 2015. Und Rollentausch. – Berlin Theatre Festival 2015. And Gender Switching.

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Heute geht es um das 52. Theatertreffen, das aktuell in Berlin stattfindet. Und um Rollentausch – d.h. das Besetzen von Rollen mit Schauspieler/innen des anderen Geschlechts (in Theater und Film).

Berliner Theatertreffen 2015. Und Rollentausch.

Zum Theatertreffen werden jedes Jahr die zehn bemerkenswertesten Theaterinszenierungen im deutschsprachigen Raum einer Saison eingeladen. Auch dieses Jahr sind wieder alte Stücke am Start (das älteste, JOHN GABRIEL BORKMAN von Henrik Ibsen, wurde im Jahr 1896 uraufgeführt – eingeladen ist die Inszenierung von Karin Henkel, Deutsches Schauspielhaus Hamburg) und neu entstandene wie das Rechercheprojekt COMMON GROUND, das Regisseurin Yael Ronen gemeinsam mit ihrem Ensemble am Berliner Gorki Theater entwickelte.
Außerdem sind zwei Dramatisierungen von Spielfilmen dabei: WARUM LÄUFT HERR R. AMOK? (Regie Susanne Kennedy, Münchner Kammerspiele) nach dem Film von Rainer Werner Fassbinder und Michael Fengler (1970) und DAS FEST (Regie Christoph Rüping, Schauspiel Stuttgart) nach dem Dogma 95-Film von Thomas Vinterberg und Mogens Rukov (1998).
Hier alle 10 Produktionen, einige statistische Auswertungen zu den insgesamt 30 Inszenierungen 2013 bis 2015, [Weiterlesen – Read On]