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Gedanken einer Schauspielerin – An Actress's Thoughts


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Männer schreiben Drehbücher – It’s the Men that write the Scripts

English Version follows German.

Männer schreiben Drehbücher

Wie viele Drehbücher für Fernsehen und Kino jeweils von Frauen und Männern alleine oder gemeinsam geschrieben werden weiß ich nicht, aber zumindest gibt es Zahlen darüber, wie viele Drehbücher jeweils verfilmt wurden.
Im Rahmen anderer Auswertungen wie z.B. den 6- oder 11-Gewerke-Checks, habe ich schon öfters die Frauen- und Männeranteile im Drehbuchbereich verschiedener Filme ermittelt, heute gibt es sie einzeln betrachtet, und zwar für sechs Filmgruppen:

  • Filmpreisnominierungen 2011-2015 (in allen Kategorien nominierten fiktionalen Filme exkl. Kinderfilme)
  • Grimmepreisnominierungen 2011-15 (in allen Kategorien nominierten fiktionalen Filme exkl. Kinderfilme)
  • Top 100 deutschen Kinofilme 2012-14
  • ARD Tatorte: die Erstausstrahlungen 2011-14
  • ZDF Fernsehfilm der Woche: die Erstausstrahlungen 2012-14
  • ARD Mittwochsfilm: die Erstausstrahlungen 2011-14

Drehbuch: Frauenanteil in 6 Filmgruppen 2011-15Statistiken sind eine ganz gute Diskussionsgrundlage, und gleichzeitig merke ich, dass die längere Beschäftigung mit ihnen zu einer seltsamen Gewöhnung führen kann. „Oh, ist ja gar nicht so schlimm, Frauenanteile von über 20 % diesmal, bei Grimmepreisnominierungen sogar teilweise über 30 und fast 40 %!“ Aber es ist natürlich ,schlimm’. Denn diese Zahlen [Weiterlesen – Read On]


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Sollen wir sie reinlassen? – Open the Door, Let ‚em in!

English Version follows German.

Spitzen: Der Deutsche Bühnenverein und die Akademie der Künste haben erstmals eine Präsidentin gewählt, die FIFA ein neues Exekutivkomitee und einen rücktretenden Präsidenten, und der BFFS und die Commerzbank hadern mit den eigenen Vorgaben.

Wollen wir sie endlich reinlassen?

Über die Genderrepräsentanz in Vorständen von Filmverbänden habe ich ja bereits drei mal gebloggt (Teil 1: Die Verbände, Teil 2: Der BVR, Teil 3: Der BFFS). Und auch in anderen gesellschaftlichen, z.B. politischen und wirtschaftlichen, Zusammenhängen ist aktuell die Vertretung von Frauen und Männern in Führungsgremien bei uns und auch international immer wieder Thema. Frauenquoten oder Selbstverpflichtungen für Aufsichtsräte und paritätisch zu besetzende Kandidat/innenlisten sind Anzeichen dafür, dass der Glaube an das regelt sich schon von alleine oder es ist doch egal langsam schwindet.
Ich werfe heute einen Blick auf drei Wahlen der vergangenen Woche. In zwei Fällen aus dem Kultursektor wurden erstmals seit über 150 bzw. über 300 Jahren Frauen an die Spitze gewählt, – bei weiterhin männlich dominierten Spitzengremien. Wir dürfen gespannt sein ob sich etwas verändert in den jeweiligen Organisationen, ihrer Politik und ihrer Kunst. Die dritte Wahl fand in einem Verband statt, dessen Exekutivorgan per Satzung einen Frauenanteil von 4 % hat, und der die Interessen von Männern und Frauen [Weiterlesen – Read On]