SchspIN

Gedanken einer Schauspielerin – An Actress's Thoughts

Die Dramaturgie der Dusche – Taking a Shower

Ein Kommentar

English Version follows German.

Nicht nur als Langstreckenläuferin finde ich Duschen eine gute Sache, und wie wohl viele kenne ich jede Menge Duschgeschichten aus Alltag, Arbeit oder Urlaub (z.B. vom mitternächtlichen Wasserausfall in Cajamarca). Und auch für Filme sind Duschen nicht uninteressant.

Die Sache mit den Duschszenen

Letztes Wochenende sah ich vier Filme, und in allen haben Frauen geduscht. Männer nicht. Das kann natürlich Zufall sein. Aber ganz abgesehen davon, wie ist das mit Duschen und Film, ist die duschende Figur ein Stilmittel, ein dramaturgischer Kniff? Ist Duschen filmisch das, was früher die Zigarette oder das Glas Alkohol war? Geht es um das Zeigen von Nackheit, Sauber- oder Verletzlichkeit? Um Erotik? Ist eine Dusche als Drehort besonders herausfordernd und als Schauplatz filmisch besonders reizvoll oder spannend?
In der arte-Mediathek steht aktuell noch der 11-minütige Beitrag DIE DUSCHE IM FILM von Luc Lagier. Gezeigt werden Morde unter der Dusche, Duschen nach der Schlacht, duschende Männerteams nach dem Sport. Frauen und Männer gemeinsam und Männer alleine unter der Dusche beim Sex, Männer die im Alltag duschen. Frauen die weder Sex haben noch angegriffen werden, also einfach so duschen, kamen weniger vor.
Duschen in Komödien? Mir fallen spontan drei alte witzige Duschszenen ein: Cary Grant duschte, vollständig angezogen inklusive wasserdichter Uhr, in CHARADE, Marty Feldman, Mel Brooks und Dom DeLuise versuchten in SILENT MOVIE, Burt Reynolds unter seiner Dusche für ihr Filmprojekt zu gewinnen, und Steve Martins Dusche in L.A. STORIES hatte einen Slomo-Hebel. Duschszenen mit Frauen und Humor erinnere ich nicht (aber vielleicht gibt es sie?).

Rein optisch erinnert eine Duschkabine ein wenig an eine Telefonzelle. Diese ist aus Filmen, die im digitalen Smartphonezeitalter spielen, fast vollständig verschwunden. Duschkabinen hingegen, diese beengten Orte der Privatsphäre, wird es wohl noch eine Weile geben, und somit auch Duschszenen im Film.
Vier Fragen stelle ich heute an ,meine‘ Szenen:

  1. Bringt die Duschszene die Geschichte weiter?
  2. Erfahren wir durch sie etwas Neues über die Figur?
  3. Verstärkt das Duschen und wie es filmisch festgehalten ist die Stimmung der Szene?
  4. Ist die Szene witzig oder originell?

Eine Szene, die keine dieser vier Fragen mit JA beantwortet, läuft Gefahr, die duschende Person zum Objekt zu machen, schlimmstenfalls einem des Voyeurismus. Natürlich gibt es auch Duschszenen, in denen jemand beobachtet oder begehrt wird, die die Geschichten weiterbringen und etwas Neues über die Figur/en erfahren lassen, vor allem über die Beobachtenden, – weswegen es ergiebiger sein könnte, sie und nicht die Beobachteten zu zeigen. Ähnlich ist es mit der Abbildung von Vergewaltigung oder Mord in Film und TV. Angegriffene Personen werden häufig quasi aus der Angreiferperspektive gezeigt. Wir sehen, oft quälend lang und nah, ihre Todesangst, ihren Schrecken, ihre Tränen, – also genau das, was einer angreifenden Person den Kick und ein Gefühl von Macht gibt. Aber das ist ein Thema für einen anderen Tag.

Die Szenen die ich heute betrachte stammen aus diesen Produktionen:

  • BEAU SÉJOUR (dt: ZIMMER 108). Belgische Serie 2017. Staffel 1, Folge 1
  • BROADCHURCH. Britische Serie 2017. Staffel 3, Folge 1
  • DIE SCHWALBE. Film. Schweiz 2016
  • THE GOOD KARMA HOSPITAL. Britische Serie 2017. Staffel 1, Folge 4

Unter der Dusche: Kato Hoeven (Lynn Van Royen)

BEAU SÉJOUR / ZIMMER 108 ist eine (sehr empfehlenswerte!) zehnteilige belgische Fernsehserie. Im Zentrum steht eine junge Frau, die ermordet wurde, als Geist von den Toten erwacht und beginnt, auf eigene Faust im eigenen Fall zu ermitteln.
Das Titelwortspiel geht in der deutschen Übersetzung leider verloren: Beau Séjour (ein häufiger Hotelname in französischsprachigen Ländern) heißt Schöner Aufenthalt, und die zehnteilige Serie handelt von Katos verlängertem Aufenthalt auf der Erde, bis die Person, die sie ermordete, entdeckt ist. Einige wenige Personen können sie sehen, sie berühren und mit ihr sprechen, für alle anderen ist sie unsichtbar und nicht zu hören.
Apropos Sprache, bedauerlich ist, dass in der arte-mediathek die Serie nicht auch in flämischer Originalfassung mit Untertiteln bereitstand. Warum eigentlich nicht? Flämisch ist für Deutschsprachige nicht so schwer zu verstehen, gerade in Kombination mit Untertiteln. Außerdem: Hallo? Wir sind in Europa! Aber das ist ein Thema für einen anderen Tag. Und es gibt ja die DVDs.
Also, zu Beginn der 1. Folge wacht Kato ermordet im Zimmer 108 des Hotel Beau Séjour auf. Nach einer Weile geht sie nach Hause (wo ihre Mutter sie nicht sehen oder hören kann), duscht, zieht sich um. Es macht Sinn, dass sie duscht denn sie hat eine blutverkrustete Kopfwunde, jedoch wie wird das gezeigt? Zuerst sehen wir ihre Füße, an denen abgespültes Blut herunterläuft. Dann fährt die Kamera langsam ihren nackten Körper hoch, von hinten, über ihre Beine, ihren Hintern, ihren Rücken, bis das Bild schließlich an ihrem Kopf stehenbleibt. Warum diese Kamerafahrt, was bringt die Szene? Ein kleiner voyeuristischer Flash: Oh, eine nackte junge Frau mit einem knackigen Hintern? Wessen Blick soll das eigentlich sein? Ebenso seltsam ein Bild im Vorspann jeder Folge (mit toller Musik!), wo Kato als Tote am Flussufer liegend zu sehen ist, in einem Bildausschnitt der ihren Kopf auslässt, zu sehen ist ein Torso, ein Oberkörper in nassem, schmutzigen, enganliegenden Unterhemd.

Zurück zur Duschszene, die in Bezug auf die Figur und ihre Stimmung  ziemlich verschenkt ist. Wie wäre es gewesen, wenn von Katos Füßen mit dem abgewaschenen Blut direkt zu ihrem Kopf geschnitten worden wäre, zu ihrem Gesicht, ihrem Blick? Das hätte sie weniger zum Objekt gemacht und stattdessen ihre Emotion – Trauer,  Fassungslosigkeit, Verzweiflung, Einsamkeit? – verstärken können. Kurz zuvor, ihr war noch nicht so ganz bewusst, dass sie tot ist, hat sie neben ihrer Mutter gestanden, sich an sie gelehnt, mit ihr gesprochen, aber diese hat sie nicht wahrgenommen. Jetzt steht Kato unter der warmen Dusche.
Es wird übrigens weder in dieser noch in den anderen zehn Folgen dieser Serie eine andere Person so von unten nach oben (oder auch von oben nach unten) mit den Blicken abgefahren, egal ob nackt oder angezogen.

Eine sehr ähnliche und gleichzeitig ganz andere Szene, in der das Opfer eines Gewaltverbrechens duscht, gab es in BROADCHURCH:

Unter der Dusche: Trish Winterman (Julie Hesmondhalgh)

BROADCHURCH geht 2017 in die dritte und wie angekündigt letzte Staffel, sie setzt drei Jahre nach der zweiten ein, die ich u.a. wegen dem Zweitplot Fifty Shades of Claire ziemlich enttäuschend fand. Die Handlung der neuen acht Folgen spielt wieder in der fiktiven Küstenstadt Broadchurch in Dorset, Südwestengland und kreist diesmal um die Aufklärung einer Vergewaltigung.
Die überfallene ca. 50-jährige
Trish Winterman kann nach einer kurzen, ersten Befragung durch DS Ellie Miller (Olivia Coleman) und DI Alec Hardy (David Tennant) von der Polizei und dem ersten Teil der medizinischen Untersuchung im SARC Sexual Assault Regional Centre duschen. Die Kamera leicht von oben, wir sehen die Dusche, das Wasser läuft, eine Hand kommt von rechts ins Bild und prüft die Wassertemperatur. Trish tritt unter die Dusche. Der Bildausschnitt zeigt nur ihren Kopf im Profil. Schnitt zu ihren schmutzigen Füßen. Zurück zu ihrem Gesicht, die Augen geschlossenen. Sie atmet tief aus. Ein starker Moment. Wir sehen Trish zum ersten Mal alleine, nicht aus Sicht bzw. in Interaktion mit der Polizei, die bislang die ganze Zeit bei ihr waren, oder mit Anna (Andrea Hall), der SARC Mitarbeiterin („crisis worker“). Im Gegensatz zu Filmen wie dem in vielerlei Hinsicht ärgerlichen DER BRAND (Regie Brigitte Maria Bertele, Buch Johanna Stuttmann) wird hier authentisch gezeigt, wie eine Frau, die eine Vergewaltigung anzeigt, professionell und empathisch versorgt und ihr geholfen werden kann. Der filmische Fokus liegt nicht auf der gewalttätigen Tat, sondern auf den Folgen für die Überfallene. Johanna Schneller schreibt in ihrem Artikel Broadchurch Season 3 shows crucial sex assault aftermath: „Diese Szene zu sehen sollte nicht nur Pflicht für alle von der Polizei sondern auch alle in TV Writing Rooms sein.“ In der letzten Folge der Serie, nach der Aufklärung des Falls gibt es während der Verhöre einige Rückblenden. Die Tat selber wird nicht gezeigt, die Folge ist sicher – nicht nur für Betroffene – auch ohne das aufwühlend genug. Wie so oft bei Britischen Fernsehproduktionen gab es vor jeder Folge den Hinweis „Starke Emotionen und Szenen, die Teile des Publikumsverstörend finden können“ und hinterher das Angebot „Und falls Sie von Themen betroffen sind, die in der heutigen Folge vorkamen, gehen Sie bitte auf itv.com/advice)“, dort finden sich Verweise zu Hilfsorganisationen.

Auch in anderen britischen Serien gibt es diese Warnungen und Hinweise und die Gewalttaten wurden nicht explizit gezeigt. In CALL THE MIDWIFE gibt es eine Abblende in dem Moment als die Nonne Cynthia ihren Angreifer sieht, in DOWNTON ABBEY wird das Hausmädchen Anna in einem Nebenzimmer vergewaltigt, was nur aus dem Off zu hören ist, während die Kamera in der Küche bleibt.Beide Serien geben dem Hinterher, den Folgen für die Frauen großen Raum in ihren Erzählungen. Die Vergewaltigung in DOWNTON ABBEY hat trotzdem zu einer großen Anzahl von Publikumsbeschwerden geführt (siehe auch John Plunkett im Guardian: Downton Abbey rape scene will not face investigation despite complaints vom 4.11.13). Vergleichbare Reaktionen hier in Deutschland sind mir nicht bekannt, – ist das Publikum hier tougher, unempfindlicher oder schlicht gewöhnt an drastische Gewaltdarstellungen im fiktionalen Programm? Es scheint manchmal so, als ob die Sender versuchen, sich damit in ihren Krimis zu überbieten. Vor einigen Jahren berichtete frau tv über eine Studie (die ich leider noch nicht wieder gefunden habe), die unzählige Krimis untersuchte, die mit dem brutalen Übergriff auf bzw. der Ermordung einer Frau beginnen und mit ihrer nackten Leiche auf dem Tisch der Gerichtsmedizin weitergehen, und Filmjournalistin und Filmlöwin-Bloggerin Sophie Charlotte Rieger schrieb kürzlich zu diesem Thema Schluss mit lustig – eine Kampfansage gegen die happy Vergewaltigung. Das hat aber nichts mehr mit der Duschszene zu tun, also weiter zum nächsten Film:

Unter der Dusche: Mira (Manon Pfrunder)

In DIE SCHWALBE geht die junge Schweizerin Mira im Irak auf Suche nach ihrem kurdischen Vater, der vor ihrer Geburt aus der Schweiz verschwand, angeblich um im Widerstand zu kämpfen. Sie wird begleitet von ihrem neuen Bekannten, dem deutsch sprechenden Kurden Ramo, der seine eigenen Pläne verfolgt. Am Ende findet Mira ihren Vater, der nicht gegen die Regierung gekämpft sondern im Gegenteil ein Kollaborateur war (und Ramo hatte den Auftrag, ihr zu folgen und ihn umzubringen. Nach Treffen mit ihrem Vater sehen wir sie heftig weinend unter der Dusche stehen, eine Einstellung, ihr Kopf bis zu den Schultern. Das ist als Bild ganz in Ordnung, allerdings fand ich zu diesem Zeitpunkt ihren Reinlichkeitsfimmel schon etwas enervierend. Wird da ein Schweizer Klischee bedient, oder soll ein Gegensatz zwischen der sauberen, unschuldigen Schweizerin und ihrem dreckiger-Verräter-Vater, oder einfach zwischen Europa und dem Irak aufgebaut werden? Mira duscht in den gut 100 Filmminuten zwei mal, einmal badet sie in einem Fluss (und entsteigt in nassem, weißen, enganliegendem Unterhemd), sie putzt sich in der Natur die Zähne und hat im Schnitt alle zehn Minuten ein anderes Outfit an, einmal zieht sie sich im fahrenden Auto neben dem ihr fremden Ramo (Ismail Zagros), den sie spontan als Fahrer und Dolmetscher engagiert hat, um. Oder soll das die wachsende Vertrautheit zwischen den beiden, zumindest von ihrer Seite aus, zeigen? Egal, es erinnert zu sehr an das alte Schweizer Sauberkeitsklischee, und ist dazu noch aus zweierlei Gründen etwas seltsam. Zum einen sagt Mira gegen Ende des Films zu ihrem Fahrer / Dolmetscher Ramo „Hier ist die Bezahlung für die letzte drei Tage“ (sind neun Outfits dafür nicht etwas viel?) und zum anderen hat sie nur einen sehr kleinen Rucksack mit, in den schwerlich die ganze Kleidung reinpasst, zumal so gebügelt wie sie sie immer trägt.
Selbst in dem Moment ihrer tiefsten Krise, der Enttäuschung über den gerade erst wiedergefundenen Vater und das was er wurde und ist und sagt, fällt ihr (oder der Regie) nichts besseres ein als eine Dusche bzw. sie unter einer weinen zu lassen. Nichts scheint Mira aus ihrem Ordnungsgleichgewicht zu bringen, nichts verändert sich, und so sehen wir sie in der Schlussszene am Flughafen – Ramu wurde kurz zuvor von den eigenen Leuten ermordet – auf der Heimreise in die Schweiz in einer bislang ungetragenen roten Bluse, wie immer makel- und faltenlos.

Angesichts all dieser Ordnung und Körperhygiene ist es erstaunlich, dass wir sie keinmal auf einer Toilette sehen… – so etwas gibt es aber als Auftakt der letzten Produktion über die ich heute schreibe, der ITV-Serie THE GOOD KARMA HOSPITAL:

Unter der Dusche: Dr. Ruby Walker (Amrita Acharia)

Die junge Ärztin Ruby Walker sitzt am Anfang der 1. Folge auf einer Personaltoilette in einem englischen Krankenhaus, es gibt kein Klopapier und sie nimmt stattdessen eine rumliegende Zeitschrift, als ihr Blick auf die Anzeige eines schicken Krankenhauses in Indien fällt („Kolleg/innen! Wollt Ihr gerne im wunderschönen Indien arbeiten?“). Das erscheint ihr wie die Lösung ihres Problems, einer gescheiterten Beziehung, und sie entschließt sich, in Indien zu arbeiten. Anders als geplant landet sie nicht in dem schicken Privatkrankenhaus sondern im „cottage hospital“ The Good Karma Hospital, einem kleinen regionalen, staatlichen Krankenhaus, das von der resoluten Engländerin Dr. Lydia Fonseca (Amanda Redman) geleitet wird. Die Duschszene stammt aus der vierten Folge, genaugenommen sind es zwei Duschszenen, die den Rahmen der Handlung bilden.
Die Folge beginnt damit, dass Ruby gänzlich in eine indische Soap (die sie offiziell sieht, um Hindi zu lernen) absorbiert ist, sie nimmt ihr Tablet überall hin mit, zum Yoga am Strand und sogar in die Dusche, die eine Art offene Duschkabine oder Verschlag in ihrem Garten ist. Allerdings funktioniert sie nicht, es kommt kein Wasser.
Ruby geht also ungeduscht (mit ihrem Soap-Tablet) ins Krankenhaus, wo sie Vicky Martin (Sarah-Jane Potts) begegnet, einer britischen Touristin, die als Patientin ins Krankenhaus gebracht wird, und sich als erstes übergibt. Im Anschluss trifft Ruby Klinikleiterin Lydia Fonseca:

  • Ruby: Außerdem funktioniert das Wasser in meinem cottage immer noch nicht…
  • Lydia: Das hab ich schon veranlasst. Sind sie sicher?
  • Ruby: Ich hab mit Parfüm geduscht. Schon wieder.
  • Lydia: Ist das echt Parfüm? Ich dachte es ist Erbrochenes.
  • Ruby: Es ist nur so, dass ich jetzt schon eine Woche warte.
  • Lydia: OK, ich werde mit ihnen reden. Obwohl, ehrlich gesagt, das ist wie eine Herde Katzen mit Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom hüten.
  • Ruby: Es geht doch immerhin um eine Grundversorgung.
  • Lydia: OK, Beschwerde ist angekommen, ich kümmer mich drum. Als nächstes wollen Sie wohl auch noch Gehalt haben.

Der Dusch-Hygiene-Bogen zieht sich durch die ganze Folge und auch den Subplot, in dem es um Rubys Auseinandersetzung mit und ihre Annäherung an Indien geht (sie hat eine englische Mutter, ihr Vater stammt aus Mumbai und verließ kurz nach Rubys Geburt die Familie. Dies ist ihr erster Aufenthalt).
Die eingangs erwähnte englische Patientin Vicky war nach Indien gekommen, um sich eine Niere zu kaufen, es kam aber kurze Zeit später zu Komplikationen mit dem neuen Organ, deshalb landet sie im Krankenhaus und verschweigt zunächst den wahren Ursprung der Niere. Vicky ist sauer, denn sie hat ja für eine funktionierende Niere bezahlt, und überhaupt sind ihr das Land und die Menschen zu dreckig und alles Lügner. Ruby will sie untersuchen:

  • Vicky: Bleiben Sie mit ihren ekligen Händen von mir weg!
  • Ruby: Tut mir leid.
  • Vicky: Keiner von Ihnen darf mich anfassen!

Etwas, das ihr indischer Kollege Dr. Gabriel Varma (James Floyd) mit „Du hast Dich bei ihr entschuldigt. Sie hat dir verboten sie anzufassen und du hast Dich bei ihr entschuldigt?“ kommentiert. Durch die Begegnung mit Vicky ausgelöst setzt sich Ruby mit dem jahrelang in England schweigend erlebten Rassismus auseinander und nähert sich Indien an, das vielleicht „ihr Land“ werden kann.
Am Ende geht sie zurück zu ihrer Gartendusche und ja! Das Wasser sprudelt. Sie spritzt freudig ein bisschen herum und stellt sich so wie sie ist unter den Wasserstrahl, zieht ihr Kleid aus, duscht in Unterwäsche, Abblende. Später sitzt sie in ihrem Garten, guckt kurz in ihre Facebooktimeline und dann zufrieden ihre indische Soap weiter. Und ist nicht mehr die, die sie am Morgen war.

—————

Letztens wollte ich im Drogeriemarkt ein Duschgel kaufen. Die ca. 50 verschiedenen Sorten für Frauen waren allesamt pflegend, entspannend oder verwöhnend. Ich suchte eigentlich was mit aktiv und Energie und Wachwerdenammorgen oder Sport. Das gab es aber nur für Männer. Warum braucht Duschgel eigentlich eine Geschlechtszuweisung?
Das Wochenende an dem ich die vier Filme sah und diesen Artikel anfing, liegt mittlerweile schon ein paar Wochen zurück. Die meisten der Filme und Serienfolgen stehen vermutlich  nicht mehr in den Mediatheken, aber es gibt ja DVDs und Streamingangebote.

BEAU SÉJOUR (deutsch: ZIMMER 108)
Serie, Staffel 1 Folge 1 von 10, belgische Premiere 1.1.2017, deutsche Premiere 2.3. auf arte

div. Preise, u.a. Séries Mania Festival Publikumspreis
Produktion: De Mensen, Zaventem / Belgien für Chanel Eén, 2017
Regie: Nathalie Basteyns, Kaat Beels
Drehbuch: Bert Van Dael, Sanne Nuyens, Benjamin Sprengers, Kaat Beels, Nathalie Basteyns
Produzent/in: Saskia Verboven, Marikjke Wouters, Pieter Van Huyck
Besetzung: Lynne Van Royen, Inge Paulussen, Jan Hammenecker, Kris Kuppens, Johan van Assche
Duschende: Kato Hoeven (Lynne Van Royen)
Trailer OmeU
Titelsong „Allien en verloaten“ von Mauro Pawlowski ist eine Adaption von „Alone and Forsaken“ von Hank Williams (lt. Info von Produktionsfirma DeMensen). Leider gibt es den flämischen Song nur in der verwendeten Kurzfassung, er ist nämlich sehr toll

BROADCHURCH
Serie, Staffel 3 Folge 1 von 6. Premiere 27.2.2017 ITV

Produktion: Kudos Film and Television in association with Shine America and Imaginary Friends for ITV. 2017
Regie: Paul Andrew Williams
Drehbuch: Chris Chibnail
Produzent: Dan Winch
Besetzung: David Tennant, Olivia Colman, Jodie Whittaker, Julie Hesmondhalgh
Duschende: Trish Winterman (Julie Hesmondhalgh)
Titelsong Ólafur Arnalds ft. Arnór Dan – Take My Leave of You

DIE SCHWALBE
Film. Premiere 23.1.16 Solothurn Filmfestival, TV Premiere 3.3.17
Produktion: Frame Film GmbH, Bern / Schweiz 2016
Regie: Mano Khalil
Drehbuch: Mano Khalil. Co: Daniela Baumgärtl, Daniel Casparis, Martina Klein, Michael Sauter
Produzent: Mano Khalil
Besetzung: Manon Pfrunder, Ismail Zagros
Duschende: Mira (Manon Pfrunder)
Trailer OmdU

THE GOOD KARMA HOSPITAL
Serie, Staffel 1 Folge 4 von 6. Premiere 26.2.2017
Produktion: Tiger Aspect Productions für ITV 2017
Regie: Bill Eagles
Drehbuch: Vinay Patel. Created by Dan Sefton
Produzent: Stephen Smallwood
Besetzung: Amanda Redman, Amrita Acharia, Neil Morrissey, Phyllis Logan, James Floyd, Darhsan Jariwalla, Sagar Radia
Duschende: Ruby Walker (Amrita Acharia)
Trailer

.

English Version

Taking a Shower – The Dramaturgy

Being a long-distance runner is only one of the reasons I think highly of showers, and like many others I know numerous shower stories from everyday life, work or holidays (e.g. when there was a water cut at midnight in Cajamarca).
Last weekend I watched four films and each contained a scene where a woman took a shower. Only women, no men. This may be a coincidence of course. But moving on from there, what is it with showers and films, is a character taking a shower a stylistic device, a dramaturgical trick? Is taking a shower for a film today what cigarettes or alcoholic drinks used to be in former years? Are shower scenes about showing nakedness, cleanliness, vulnerability? Or about erotics? Are showers extremely challenging film locations or extremely appealing and exciting settings?
There is a short film about THE SHOWERS IN FILMS by Luc Lagier, currently available in the arte media library. We see murders being committed under a shower, soldier men taking a shower after a battle, sports men taking a shower after a match. Women and men or men on their own are having sex under a shower, and men taking their regular shower in the morning. Women who are neither having sex nor being attacked under a shower seem to be less common.
Showers in Comedies? Three rather old funny shower scenes come to mind: Cary Grant took a shower completely dressed and with a waterproof watch in CHARADE, Marty Feldman, Mel Brooks and Dom DeLuise tried to win over Burt Reynolds for their film project in SILENT MOVIE, and Steve Martin‘s shower in L.A. STORIES had a slomo-switch. I don‘t really remember any shower scenes with women and humour (but maybe they do exist?).

In a way a shower cubicle looks a bit like a telephone booth, doesn‘t it. However, in the digital age of mobile phones they only play a minor role in today‘s films. On the other hand shower cubicles, as a confined space where people are on their own or in twos, will still be around for a while, in real life and in films.
These are the four questions I put to ‘my‘ shower scenes today:

  1. Does the shower scene help advance the story?
  2. Do we learn something new about the character?
  3. Does the shower scene and how it is shot amplify the mood of a scene?
  4. Is the scene funny or original?

Any scene that answers all four questions with a NO is running the risk of objectifying the person under the shower, at worst, in a voyeuristic way. Of course there are shower scenes, scenes were someone is being watched or desired, that help advance a story or that provide additional information on characters, especially about the people observing – which would make it more interesting to put them in the camera focus and not the objects of their desire. I could make a similar case where the depiction of rape or murder in film and on tv. When people are assaulted we often see them from the perspective of the attackers (at least in German film and tv). We see, often unbearably long and close, their agony, their horror, their tears, – and this might just be where the attacker might geht an extra kick and his feeling of power from. But that is a topic for another day.

The shower scenes I am talking about today are from these productions:

  • BEAU SÉJOUR (en: HOTEL BEAU SÉJOUR). TV Series, Belgium 2017. Series 1, Episode 1
  • BROADCHURCH. TV Series, UK 2017. Series 3, Episode 1
  • DIE SCHWALBE (en: THE SWALLOW). Film. Switzerland 2016
  • THE GOOD KARMA HOSPITAL. TV Series, UK 2017. Series 1, Episode 4

 Taking a Shower: Kato Hoeven (Lynn Van Royen)

BEAU SÉJOUR is a (highly recommendable!) ten-part TV fantasy series from Belgium. It is about Kato, a young woman, who was murdered, wakes from the dead and begins to investigate her own case.
Beau Sejour (literally: beautiful stay) is a common name for hotels in French speaking countries. And the series is about Kato‘s prolonged stay on earth after her death, until her murderer is found. A handful of people are able to see her, touch her, talk to her. For the rest she is invisible and not audible.
The first episodes starts with Kato, lying dead in a bathtup in room 108 of the hotel Beau Séjour, waking up. After a while she goes home (where her mother can‘t see or hear her), she takes a shower and changes her clothes. That makes sense, since she has a bloody head wound, but how is that filmed? At first we see her feet under the shower, and we see bloody water running down her legs. The camera then slowly moves upwards, along Kato‘s naked body, we see her from behind, her legs, her bottom, her back, until the picture stops at her head. Why this camera journey, what‘s the point for the scene? A short voyeuristic flash, Oh, a naked young woman with a sexy arse? Whose perspective is that supposed to be? Equally strange is an image in the opening titles, where we see Kato‘s dead body lying on the river bank, – actually we only see a part of her body, not the head, just her upper body in a wet, dirty and tight undershirt.
As far as the scene, its mood and the character are concerned, the shower scene is a bit wasted. How about a different approach, for example starting at the feet and then – without the moving camera – cutting directly to Kato‘s head and face, so we can see her sadness, her disbelief, her despair. Just before the shower scene – she hadn‘t fully grasped her dead state yet – she stood next to her mother, leaning against her and talking to her, but her mother did not notice her. Now Kato is standing under a hot shower.

By the way, in this or the other nine episodes of BEAU SÉJOUR there is no other situation where a person is being looked at in this way, neither from toes to head nor the other way around, neither naked nor in clothes.

There was a similar and at the same time quite different shower scene with the victim of a violent crime in another series, in BROADCHURCH.

Taking a Shower: Trish Winterman (Julie Hesmondhalgh)

BROADCHURCH aired its third and final season this year this year, the plot takes place three years after the second series which I found rather disappointing, not least because of the Fifty Shades of Claire subplot. The drama series is once again set in the fictional Dorset seaside resort, and DS Ellie Miller (Olivia Coleman) and DI Alec Hardy (David Tennant) are called to investigate a serious sexual assault.

50-year-old Trish Winterman who‘d been attacked is taking a shower after a first, brief questioning by the police and the first part of the medical investigation at the designatated SARC Sexual Assault Regional Centre. The camera captures the scene from a downward angle, we see the shower, running water, a hand from the right checks the water temperature. Trish steps under the shower. Her head in a profile view is picture-filling, then cut to her dirty feet, back to her face with closed eyes. She sighs deeply. This is a powerful moment, the first time that we see Trish on her own, not through the eyes of or in interaction with the police, who were with her all the time, or with Anna (Andrea Hall), a crisis worker from SARC. In contrast to films like the quite annoying DER BRAND (directed by Brigitte Maria Bertele, script by Johanna Stuttmann) this episode shows authentically how a woman reporting a rape crime is being treated in a professional and emphatic way and how she finds help. The film doesn‘t dwell on showing the violent crime but on the effects on the attacked. Johanna Schneller writes in Broadchurch Season 3 shows crucial sex aussault aftermath: „This scene should be mandatory viewing not only for all cops, but also for all TV writers’ rooms.“ In the last episode of the series, after the case is solved, there are some flashbacks during the interrogation of the murderer and other suspects. The crime is not shown, but even without it the episode may be upsetting and moving, not only for those affected. As quite common with British tv films, there was a warning ahead of each episode: „Strong emotions and scenes viewers may find distressing.“ and after it ended: „And if you have been affected by issues raised in tonight‘s episode please visit itv.com/advice“ linking to a variety of aid organizations.

Of course BROADCHURCH is not the only British tv series which issues warnings and gives references, and does not show acts of violence explicitly. In CALL THE MIDWIFE there is a fade out the moment that sister Cynthia sees her attacker, and in DOWNTON ABBEY maid Anna is raped in an adjoining room while the camera stays in the kitchen while the sounds of the attack can be heard. Both series in their plots pay attention to the Aftermath, the effects on the women. Despite this there have been a considerable number of audience complaints in reference to the rape in DOWNTON ABBEY (see John Plunkett in The Guardian: Downton Abbey rape scene will not face investigation despite complaints from 4.11.13). I don‘t know of any similar reactions here in Germany – is the audience tougher, more insensitve or simply used to drastic displays of violence in fictional programmes? I‘m sometimes under the impression that the tv stations are trying to outdo one another regarding this in their crime dramas. Some years ago tv magazine frau tv (woman tv) reported on a study which had analyzed numerous tv crime fiction shows that started with a violent attack on or murder of a woman and then continue with her dead body on the table of a coroner. Of course this has nothing to do with the shower scene any more, so let‘s move on to the next film:

Taking a Shower: Mira (Manon Pfrunder)

In DIE SCHWALBE / THE SWALLOW young Swiss Mira travels to Iraq looking for her kurdish father who had vanished from Switzerland before her birth. allegedly to fight in the resistance. She is accompanied by  her new acquaintance, German speaking Kurdish Ramo who pursues his own plans. In the end Mira does find her father who hadn‘t been fight againt the regime but rather had been an informer and profiteer (and Ramo had actually been instructed to follow her so that they could assassinate him). After their meeting we see Mira crying under the shower, a long shot from her shoulders upwards.
This is an ok image of course, although I must say at that point I was getting a bit fed up with Mira‘s excessive cleanliness. Were they using the old Swiss stereotype, or trying to demonstrate some sort of contrast between the clean, innocent Swiss woman on one side and the dirty traitor father on the other, between Europe and Iraq? In the 100 minute film Mira takes two showers, she once bathes in a river (and comes out of the water in a wet, white, skin-tight undershirt), she brushes her teeth in nature and wears a different top on aveage every ten minutes, once she changes her clothes in a moving car next to the total stranger Ramo (Ismail Zagros) whom she hired as driver and translator. As mentioned, this is feeding the stereotype, but is there more to it? What‘s also a bit strange: at the end of the film she Mira to Ramo: „Here‘s your pay for the last three days“ (nine different outfits seem a bit much for that?) and also she only had a very small backpack with her, which makes it hard to imagine how she packed all these clothes and kept them ironed and uncreased as they always appeared.

Even in the moment of her deepest crisis, her disappointment at her newly found father and everything he was, became and said, she (or the director) can only think of having her take a shower? Nothing seems to upset her routine, and so we see her in the final scene entering the airport to return to Switzerland, shortly after the murder of Ramo by his own people as a traitor. She is wearing yet another different blouse, this time a red one, clean and impeccable as always.

In view of all her neatness and hygiene it is remarkable that we never see Mira using a toilet, – which brings us to the first episode of today‘s final series, ITV‘s THE GOOD KARMA HOSPITAL, and its shower scene in episode four:

Taking a Shower: Dr. Ruby Walker (Amrita Acharia)

At the beginning of this new ITV show junior doctor Ruby Walker is sitting on a staff toilet of an English hospital, there is no toilet paper so she reaches for a magazine lying on the floor, when her glance catches the advertisment of a fancy hospital: “Colleague! Do you wish to work in beautiful India?“. This could be the solution to all her problems, not least including a failed relationship, so she decides to go to India. To her suprise though she is not assigned to the fancy private clinic but to a run down cottage hospital, The Good Karma Hospital, run by resolute Englishwoman Dr. Lydia Fonseca (Amanda Redman). The shower scene occurs in episode four, it‘s actually two shower scenes which frame the plot.
The episode opens with an excerpt from an Indian soap opera, upside down, – we then see that Ruby is watching it on her tablet, completely immersed, from a chakrasana yoga position on a beach (officially  to learn Hindi!). Next we see her in her garden – still with the tablet – in her outdoor shower cubicle, but it isn‘t working, no water. I was tempted to make a joke out of the soap-shower-combination but couldn‘t think of a good one).
So Ruby goes to the hospital unshowered, still watching her soap, and the first patient she meets, Vicky Martin (Sarah-Jane Potts), an English tourist, literally throws up in front of her. Then Ruby joins hospital director Lydia Fonseca:

  • Ruby: Also the water is still not working, in my cottage…
  • Lydia: I told them to see to it. Are you sure?
  • Ruby: I showered in perfume. Again.
  • Lydia: Is that really perfume? I thought it was.
  • Ruby: Only it‘s been a week now.
  • Lydia: Fine, I‘ll discuss it with them. Although to be honest, it‘s like herding cats with attention deficit disorder.
  • Ruby: it seems like a basic requirement.
  • Lydia: Fine, complaint noted, I‘ll see to it. you‘ll be expecting wages next.

The shower-hygiene-motif recurs throughout the whole episode and is also connected to the subplot, which is about Ruby dealing with and getting closer to her father‘s country India (her mother is English, her father came from Mumbai and left the family shortly after Ruby was born. This is her first stay).
Vicky, the English patient mentioned earlier, had come to India to buy a kidney, after a short while there were complications, so she ended up in The Good Karma Hospital, at first keeping the origin of her new organ a secret. Vicky is furious, because she‘d paid for a “perfect organ match“, and generally speaking the disliked the country and the people in it, all being dirty and liars. Ruby tries to examine her:

  • Vicky: Don‘t you dare put your disgusting hands on me!
  • Ruby: I‘m sorry.
  • Vicky: Don‘t either of you touch me!

Her Indian colleague Dr. Gabriel Varma (James Floyd) comments: “You apologized to her. She told you not to touch her and you apologized?“ Triggered through her encounter with Vicky, Ruby begins to deal with the racism in Britain she had suffered in silence for years and gets closer to India, which could become “her country“ now. At the end of the episode we see her back in the outdoor shower cubicle and yes! water pours out. She splashes about a bit and then happily gets under the water jet just as she is, starts removing her dress, showers in her underwear. Cut. Later she is sitting in her garden, comes out of Facebook and continues watching her soap opera. And she is not who she was in the morning any more.

—————-

The other day I wanted to buy shower gel at the chemist‘s. The 50 types for women were all caring, nurturing, relaxing or indulging. I was actually looking for something with active and energy and waking up in the morning or sports. But those only existed for men. Why do shower products need a gender?
The weekend I watched the four films and started writing this article goes back a few weeks. Most if not all these films and series are no longer available in the media centres / hubs any more, but have a look for their DVDs or streaming services.

BEAU SÉJOUR
TV series, series 1 episode 1 of 10, first broadcast in Belgium 1.1.2017, and on 2.3. in Germany
several prizes, i.a. Séries Mania Festival Audience Award
Production Comp.: De Mensen, Zaventem / Belgium for Chanel Eén, 2017
Directors: Nathalie Basteyns, Kaat Beels
Skript: Bert Van Dael, Sanne Nuyens, Benjamin Sprengers, Kaat Beels, Nathalie Basteyns
Producers: Saskia Verboven, Marikjke Wouters, Pieter Van Huyck
Cast: Lynne Van Royen, Inge Paulussen, Jan Hammenecker, Kris Kuppens, Johan van Assche
Showering: Kato Hoeven (Lynne Van Royen)

Trailer OmeU
Titelsong
Allien en verloaten“ by Mauro Pawlowski, an adaption of „Alone and Forsaken“ by Hank Williams

BROADCHURCH
TV series, series 3 episode 1 of 6. first broadcast in UK
27.2.2017 ITV
Production Comp.: Kudos Film and Television in association with Shine America and Imaginary Friends for ITV. 2017
Director: Paul Andrew Williams

Skript: Chris Chibnail
Producer: Dan Winch
Cast: David Tennant, Olivia Colman, Jodie Whittaker, Julie Hesmondhalgh
Showering: Trish Winterman (Julie Hesmondhalgh)

Titelsong Ólafur Arnalds ft. Arnór Dan – Take My Leave of You

DIE SCHWALBE / THE SWALLOW
Film. Premiere 23.1.16 Solothurn Filmfestival, TV Premiere 3.3.17
Produktion: Frame Film GmbH, Bern / Schweiz 2016
Regie: Mano Khalil
Drehbuch: Mano Khalil. Co: Daniela Baumgärtl, Daniel Casparis, Martina Klein, Michael Sauter
Produzent: Mano Khalil
Besetzung: Manon Pfrunder, Ismail Zagros
Duschende: Mira (Manon Pfrunder)

Trailer OmdU

THE GOOD KARMA HOSPITAL
TV Series, Series 1 Episode 4 of 6. first broadcast in UK 26.2.2017
Production Comp.: Tiger Aspect Productions for
ITV 2017
Director: Bill Eagles
Skript: Vinay Patel. Created by Dan Sefton
Producers: Stephen Smallwood
Cast: Amanda Redman, Amrita Acharia, Neil Morrissey, Phyllis Logan, James Floyd, Darhsan Jariwalla, Sagar Radia
Showering: Ruby Walker (Amrita Acharia)

Trailer

 

 

 

.

Advertisements

Ein Kommentar zu “Die Dramaturgie der Dusche – Taking a Shower

  1. Pingback: Blockbuster-Check: Alien: Covenant - Filmlöwin

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s