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Gedanken einer Schauspielerin – An Actress's Thoughts


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Das Besetzungstool NEROPA – A Casting Tool called NEROPA

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NEROPA – NEutrale ROllen PArität: Ein Weg zu mehr Rollenvielfalt

Das Beste an einem Film ist sich mit den Figuren identifizieren zu können.“
Geena Davis, US-amerikanische Schauspielerin. GDIGM.

„Ich glaube NEROPA würde ein hervorragendes Hilfsinstrument für die Verbesserung der Geschlechterverteilung bei Film- und Fernsehbesetzungen sein.
Es hat das Potenzial, besonders auch die Chancen für ältere Schauspielerinnen zu verbessern, deren Karrieren (Weiterlesen – Read On)


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FilmMittwoch im Ersten: „Nur Fiktion“? – Wednesday TV Films: „Only fictional“?

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Die ARD MittwochsFilme 2011 bis 2014

Heute geht es um die Besetzung der ARD MittwochsFilme der letzten vier Jahre, 2011 bis 2014, um die quantitative Verteilung der Frauen- und Männerrollen und die Alterskurve der Schauspieler*innen und um einen Vorschlag für besseres Monitoring.
Der Text enthält sechs Abbildungen und eine Tabelle.

Einführung
Datengrundlage

Frauen- und Männerrollen 2011 bis 2014
Männerlastige Filme
Frauenlastige Filme
Altersverteilung Schauspieler*innen 2014
Auswertung und Diskussion
Ausblick und die Frage des Pflichtmonitoring

Einführung

Nachdem ich bereits mehrfach die ARD-Tatorte und die ZDF-Fernsehfilme der Woche vor und hinter der Kamera analysiert hatte soll es heute um den FilmMittwoch im Ersten gehen. Auf dem 20.15 Uhr Sendeplatz werden Premieren und Wiederholungen gezeigt, ich werte die 116 erstausgestrahlten [Weiterlesen – Read On]


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Männer schreiben Drehbücher – It’s the Men that write the Scripts

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Männer schreiben Drehbücher

Wie viele Drehbücher für Fernsehen und Kino jeweils von Frauen und Männern alleine oder gemeinsam geschrieben werden weiß ich nicht, aber zumindest gibt es Zahlen darüber, wie viele Drehbücher jeweils verfilmt wurden.
Im Rahmen anderer Auswertungen wie z.B. den 6- oder 11-Gewerke-Checks, habe ich schon öfters die Frauen- und Männeranteile im Drehbuchbereich verschiedener Filme ermittelt, heute gibt es sie einzeln betrachtet, und zwar für sechs Filmgruppen:

  • Filmpreisnominierungen 2011-2015 (in allen Kategorien nominierten fiktionalen Filme exkl. Kinderfilme)
  • Grimmepreisnominierungen 2011-15 (in allen Kategorien nominierten fiktionalen Filme exkl. Kinderfilme)
  • Top 100 deutschen Kinofilme 2012-14
  • ARD Tatorte: die Erstausstrahlungen 2011-14
  • ZDF Fernsehfilm der Woche: die Erstausstrahlungen 2012-14
  • ARD Mittwochsfilm: die Erstausstrahlungen 2011-14

Drehbuch: Frauenanteil in 6 Filmgruppen 2011-15Statistiken sind eine ganz gute Diskussionsgrundlage, und gleichzeitig merke ich, dass die längere Beschäftigung mit ihnen zu einer seltsamen Gewöhnung führen kann. „Oh, ist ja gar nicht so schlimm, Frauenanteile von über 20 % diesmal, bei Grimmepreisnominierungen sogar teilweise über 30 und fast 40 %!“ Aber es ist natürlich ,schlimm’. Denn diese Zahlen [Weiterlesen – Read On]


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Zwei Jahre SchspIN: Ein Rückblick – Two Years SchspIN: Best Of

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Zwei Jahre SchspIN: Ein Rückblick – Two Years SchspIN: Best of

BLOGPARTY! Infos, Links, & Musick

Heute vor zwei Jahren ging SchspIN online (SchspIN ist am Start). Seit dem sind 62 Beiträge mit insg. x (keine Ahnung, hab sie nicht gezählt) Bildern und Grafiken erschienen.
Two years ago today SchspIN was put online (And Action!). Since then 62 texts with a total of x images and figures no idea how many, didn’t count them) have been published.
Kommt zur Party, es gibt Kuchen (und am Ende tolle Musik)!

Come and celebrate, there’s cake for everybody (and lovely music at the end)!SchspIN_TorteFor readers old and new, here’s looking back on two years‘ blogging, in an incomplete and unsorted way. These are the groups. Für alte und neue Leser/innen hier ein Rückblick, ohne Anspruch auf System oder Vollständigkeit. Hier die Gruppen:

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Filmverbände und Gender Teil 2: Der BVR – Filmmakers‘ Unions and Gender: DIRECTING. Part 2 / 3

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Filmverbände und Gender Teil 2: Der BVR

ZWEITER TEIL: (DER BUNDESVERBAND) REGIE UND GENDER/-POLITIK

Heute geht es u.a. um den Regieverband BVR und den von ihm initiierten Diversitätsbericht. Dies ist Teil 2 meiner Verbandsbetrachtungen, nachdem ich im ersten Teil (Wer vertritt hier wen? Teil 1 Die Filmverbände) die absolute und relative Repräsentanz von Frauen und Männern in den Vorständen von 18 Filmverbänden untersucht habe. Im abschließenden 3. Teil wird es um den Bundesverband Schauspiel BFFS gehen.

BVR – Der Bundesverband Regie

Der Bundesverband Regie (BVR), der 1975 gegründet wurde und seit 2011 offiziell – rein männlich – BVR Bundesverband der Film- und Fernsehregisseure in Deutschland e.V. heißt, vertritt Film- und Fernsehregisseur/innen, auch als Drehbuchautor/innen und Produzent/innen, sowie Regieassistent/innen und Script/Continuities – allerdings keine Theaterregisseur/innen. Die teils sehr spannende Verbandsgeschichte ist übrigens online (Chronik des BVR) anschaulich zusammengefasst – vielleicht auch eine Anregung für manch andere Verbandswebseite?)
BVR-Vorstandswahlen finden alle zwei Jahre statt. Hier die Ergebnisse der letzten drei:
Vorstand_BVRVon der Mitgliederversammlung im Februar 2014 wurde außerdem mit überwältigender Mehrheit die Erstellung eines Regie-Diversitätsberichts beschlossen, der die Regievergabepraxis in den fiktionalen Primetime-Programmen – d.h. zwischen 18 und Uhr – von ARD und ZDF 2010 bis 2013 sowie die in diesen Jahren im Kino ausgewerteten Spiel- und Dokumentarfilme analysieren sollte.
Und im November wurde dieser umfangreiche [Weiterlesen – Read On]


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Fernsehen: der öffentliche Anspruch – The Standards for Public Broadcasting

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Der Anspruch an die öffentlich-rechtlichen Sender

Heute geht es um die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten, ihren im Rundfunkstaatsvertrag festgeschriebener Auftrag und die Rundfunkräte, die dessen Umsetzung überwachen sollen. Ist sichergestellt, dass die Programme von ARD und ZDF dem öffentlichen Anspruch gerecht werden? Es wird die Zusammensetzung des ZDF-Fernsehrats betrachtet, und dazu drei ZDF-Beispiele: SPORT, MORD und SHOW.

„Und so etwas wird mit meinen GEZ-Gebühren finanziert?“  – diese Frage haben bis vor kurzem die meisten von uns sicher schon mal gehört oder gestellt. Seit dem 1. Januar 2013 heißt es nun: „Und so etwas wird mit meinem Rundfunkbeitrag finanziert?“ oder „Dürfen die Sender das überhaupt?“

Die gesetzlichen Grundlagen

Grundsätzlich gelten natürlich auch für die Macher/innen in den Rundfunkanstalten das Recht auf freie Meinungsäußerung, die Pressefreiheit, die Freiheit für Kunst und das Verbot der Zensur (Art. 5 Grundgesetz / GG). Im Speziellen regeln weitere Gesetze und Vorschriften das Fernsehgeschehen, allen voran  [Weiterlesen – Read On]

Alter: Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte – Age: A Picture is worth a Thousand Words

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Alter: Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte – Age: A Picture is worth a Thousand Words

8 Bilder zu 4 untersuchten Gruppen – 8 Pictures for 4 intevestigated groups.

ZDF Fernsehfilme der Woche / ZDF TV Movies of the Week
180 F : 289 M = 1 : 1,6
25,6 % F & 42,6 % M > 50 Jahre / Years

ARD Tatorte / ARD Cop Drama Tatort
164 F : 248 M = 1  : 1,5
18,3 % F & 39,9 % M > 50 Jahre / Years

Top 100 dt. Kinofilme, erstgenannte Rollen / 100 Top Grossing Films, First Roles
37 F : 53 M = 1 : 1,4
18,9 % F & 20,8 % M > 50 Jahre / Years

Datenbank Filmmakers / German Acting Database „Filmmakers“
9780 F : 9636 M = 1 : 0,99
15,8 % F & 27,3 % M > 50 Jahre / Years

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