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Gedanken einer Schauspielerin – An Actress's Thoughts


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BFFS: Wir könn(t)en auch anders

No English version today, I’m sorry. This text is about the German acting union BFFS and my motion for statute amendments to democratise our organisation.

„Wäre es da nicht doch einfacher…“

Als „Schwachsinn“ soll der BFFS-Vorstand auf der diesjährigen Mitgliederversammlung am 9.10. in Köln meinen Satzungsänderungsantrag abgetan haben, schreibt Thomas Bauer in BFFS UND DIE PUBERTÄT (castmag IV-2016). Mein Antrag war nicht zur MV zugelassen, den Mitgliedern also nicht mit der Einladung zugeschickt worden.  (siehe auch die Klarstellung am Ende des Textes vom 3.2.)
Schwachsinn ist laut Duden ein anderes Wort für Unsinn und bezeichnet das Fehlen von Sinn, etwas Unsinniges, Sinnloses, Törichtes.
Das wird dem Antrag nicht gerecht, und ist neben der Geringschätzung meiner Arbeit eine indirekte Beleidigung befreundeter Filmverbände wie BvS (Bundesverband deutscher Stuntleute), BVR (Bundesverband Regie), VDD (Verband der Drehbuchautor*innen) und Equity UK (UK trade union for professional performers and creative practitioners) deren Satzungen ich gründlich durchgearbeitet habe, die Inspiration und Grundlage meines Antrags waren und in etliche §§ eingeflossen sind. Und nicht zuletzt: alles andere als unsinnig war auch die Arbeit der Anwältin, die mich bei ,meiner’ Satzung beraten und alles gegengecheckt hat (nochmals Danke!).

Von anderer Stelle wurde die Aussage des Vorstand wiedergegeben, dass sie mir gegenüber die Ablehnung meines Antrags ja schon schriftlich begründet hätten und dieser deshalb nicht auf der MV behandelt werden müsse.
Da werden zwei Dinge vermischt.
Selbstverständlich können die Vorstandsmitglieder meine Anträge inhaltlich ablehnen, das ist ihr gutes Recht, und dabei ist es egal, ob sie alle Punkte verstanden haben oder nicht. Aber dürfen sie sich deswegen weigern, meinen Antrag auf die Tagesordnung zu setzen? Ich denke Nein.
Wie sähe ein Verband, ein Verein o.ä. aus, auf dessen MV nur das besprochen und beschlossen werden kann, was dem Vorstand genehm ist?

Gerade dieser Umgang mit meinem Antrag ist Beleg dafür, dass sich etwas ändern muss und wir dringend (Weiterlesen – Read On)

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Schauspiel und Fair Pay & Acting

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Lohngerechtigkeit für Alle

Heute geht es um die Fair Pay Initiative für Gerechtigkeit auf dem Gehaltszettel und die Filmbranche, speziell um – ungleiche – Gagen von Schauspieler*innen. Und es geht um Gender Prämien GapGender Pay Gap und Status Pay Gap.

  • Prolog: Im 23. Jahrhundert – Männer und Frauen, Haupt- und Nebenrollen
  • Das FairPay Bündnis und die Frage der Transparenz
  • Gagendisparität in der Filmbranche
  • Das Gender Positionspapier des BFFS
  • Epilog: Im 21. Jahrhundert – Männer und Frauen, Haupt- und Nebenrollen
  • (Weiterlesen – Read On)


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Neropa II: „Ja, aber….“ – Neropa II: „Yes, But….“

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Alles Neue, alles Riskante richtete sich immer gegen die Vorstellung von Qualität,  jede neue filmische Bewegung hat sofort gegen die handwerklichen Regeln verstoßen.
Jutta Brückner. Drehbuchautorin, Regisseurin, Produzentin. Quelle: Pro Quote Regie

Im Januar habe ich Neropa, meinen Vorschlag für mehr Geschlechter- und Rollenvielfalt auf Besetzungslisten, vorgestellt (Das Besetzungstool Neropa) und seitdem viele Gespräche über diese Methode geführt. Heute werde ich auf einige Gegenargumente eingehen. Außerdem wird es ein Preisausschreiben geben.
Zur Erinnerung: es gibt deutlich mehr Männer- als Frauenfiguren im Deutschen Film, im Deutschen Fernsehen. Die Frauenrollen weisen keine ähnlich breite Streuung (Weiterlesen – Read On)


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FilmMittwoch im Ersten: „Nur Fiktion“? – Wednesday TV Films: „Only fictional“?

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Die ARD MittwochsFilme 2011 bis 2014

Heute geht es um die Besetzung der ARD MittwochsFilme der letzten vier Jahre, 2011 bis 2014, um die quantitative Verteilung der Frauen- und Männerrollen und die Alterskurve der Schauspieler*innen und um einen Vorschlag für besseres Monitoring.
Der Text enthält sechs Abbildungen und eine Tabelle.

Einführung
Datengrundlage

Frauen- und Männerrollen 2011 bis 2014
Männerlastige Filme
Frauenlastige Filme
Altersverteilung Schauspieler*innen 2014
Auswertung und Diskussion
Ausblick und die Frage des Pflichtmonitoring

Einführung

Nachdem ich bereits mehrfach die ARD-Tatorte und die ZDF-Fernsehfilme der Woche vor und hinter der Kamera analysiert hatte soll es heute um den FilmMittwoch im Ersten gehen. Auf dem 20.15 Uhr Sendeplatz werden Premieren und Wiederholungen gezeigt, ich werte die 116 erstausgestrahlten [Weiterlesen – Read On]


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Geschlechtergerechtigkeit beim Film – Gender Equality & Film Industry

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Ver.di FilmUnion Stammtisch zu Filmbranche und Gender

Am 11. Juni 2015 fand bei der ver.di FilmUnion in Berlin ein Stammtisch zum Thema Geschlechtergerechtigkeit beim Film statt. Ich war eingeladen, die grundsätzliche Situation von Frauen und Männern in der Film- und Fernsehbranche hinter und vor der Kamera zu beschreiben. Meine Ausgangsfragen waren:

  •  Wer arbeitet in welchem Gewerk?
  • Wer arbeitet in welchem Film?
  • Wer bekommt wie viel Geld?

Hier die Abbildungen meiner Präsentation.
Es zieht sich durch die meisten Gewerke und Filmgruppen, dass Filmfrauen weniger beschäftigt sind als ihrem Anteil unter den jeweiligen Filmschaffenden entspricht. Auch die wenigen Daten, die es zur Gagen- bzw. Honorarsituation gib weisen auf eine [Weiterlesen – Read On]


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Sollen wir sie reinlassen? – Open the Door, Let ‚em in!

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Spitzen: Der Deutsche Bühnenverein und die Akademie der Künste haben erstmals eine Präsidentin gewählt, die FIFA ein neues Exekutivkomitee und einen rücktretenden Präsidenten, und der BFFS und die Commerzbank hadern mit den eigenen Vorgaben.

Wollen wir sie endlich reinlassen?

Über die Genderrepräsentanz in Vorständen von Filmverbänden habe ich ja bereits drei mal gebloggt (Teil 1: Die Verbände, Teil 2: Der BVR, Teil 3: Der BFFS). Und auch in anderen gesellschaftlichen, z.B. politischen und wirtschaftlichen, Zusammenhängen ist aktuell die Vertretung von Frauen und Männern in Führungsgremien bei uns und auch international immer wieder Thema. Frauenquoten oder Selbstverpflichtungen für Aufsichtsräte und paritätisch zu besetzende Kandidat/innenlisten sind Anzeichen dafür, dass der Glaube an das regelt sich schon von alleine oder es ist doch egal langsam schwindet.
Ich werfe heute einen Blick auf drei Wahlen der vergangenen Woche. In zwei Fällen aus dem Kultursektor wurden erstmals seit über 150 bzw. über 300 Jahren Frauen an die Spitze gewählt, – bei weiterhin männlich dominierten Spitzengremien. Wir dürfen gespannt sein ob sich etwas verändert in den jeweiligen Organisationen, ihrer Politik und ihrer Kunst. Die dritte Wahl fand in einem Verband statt, dessen Exekutivorgan per Satzung einen Frauenanteil von 4 % hat, und der die Interessen von Männern und Frauen [Weiterlesen – Read On]


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„Ich möchte keine Filme mehr…“ – “I don’t want any more films…”

Jana Dolan del blog 500 dias de cine con ella me hizo una entrevista que fue publicada hace unas semanas en castellano con el título “No quiero más películas en las que solo los hombres actúan y las mujeres acompañan, aman y están guapas.” léela aquí (clic).
Me han permitido publicar la entrevista en alemán e inglés en SchspIN, y eso hago hoy. Muchas gracias a Madrid!
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English Version follows German.

Letzten Herbst wurde ich ich von Jana Dolan angeschrieben, die mich um ein Intervew für das spanische Blog 500 dias de cine con ella bat. Dieses Interview erschien dann vor ein paar Wochen unter dem Titel “No quiero más películas en las que solo los hombres actúan y las mujeres acompañan, aman y están guapas.”. Hier findet Ihr es: (klick!)
Ich bekam freundlicherweise die Erlaubnis, das Interview auch auf Deutsch und Englisch in SchspIN zu veröffentlichen. Vielen Dank dafür nach Madrid! Und herzlichen Dank an Jana Dolan für die anregenden, teilweise nicht so einfach zu beantwortenden Fragen.

Jana Dolan schreibt zum Hintergrund: