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Gedanken einer Schauspielerin – An Actress's Thoughts


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Vive la Nouvelle Révolution du Cinéma!

English Version follows German.

Nach der französischen Revolution 1789-1799, der Erfindung des Cinematographen durch die Gebrüder Lumière 1890 und der neuen Frauenbewegung der 1970er Jahre ist Frankreich 2013 wieder einmal vorne dabei, wenn es um das Aufbrechen alter Strukturen und Innovationen in der Filmbranche geht.Freiheit_brsDie Charta für Gleichheit zwischen Frauen und Männern im Filmsektor

Am 10. Oktober 2013 unterschrieben Aurélie Filippetti (Kulturministerin) und Najat Vallaud-Belkacem (Ministerin für die Rechte von Frauen / Regierungssprecherin) in Paris eine Urkunde, die im Original La Charte pour l’Égalité entre les Femmes et les Hommes dans le Secteur du Cinéma heißt. Mitunterzeichnet haben außerdem Véronique Cayla (Präsidentin von Arte France), Frédérique Bredin (Präsidentin der staatl. Filmförderungsbehörde CNC) und Bérénice Vincent (Präsidentin von Le Deuxième Regard).
Le Deuxième Regard  (Der Zweite Blick, eine Anspielung auf Simone de Beauvoir’s philosophisches Grundlagenwerk „Le Deuxième Sexe“)  wurde im März 2013 von den Pariser Filmfrauen Bérénice Vincent, Delphyne Besse und Julie Billy gegründet. Sie legten der französischen Kulturministerin eine Reihe von Maßnahmen zur Erhöhung der Zahl der Frauen in der Filmwirtschaft und zur Verbesserung ihrer Situation vor, darunter den Entwurf der Charta, die diesen Monat unterzeichnet wurde: als Absichtserklärung, Appell und vor allem Selbstverpflichtung.
Das Ganze hat natürlich eine Vorgeschichte. Im Juni veröffentlichte der Senat (= das französische Oberhaus) den Bericht „La place des femmes dans l’art et la culture: le temps est venu de passer aux actes“ / „Der Platz von Frauen in Kunst und Kultur: die Zeit ist gekommen zu handeln“. In dieser Studie wird die Unausgewogenheit im Kultursektor angesprochen und drei Hauptprobleme ausgemacht: 1. das Beibehalten von Geschlechterstereotypen in kulturellen Zusammenhängen, 2. die relative Unsichtbarkeit von Künstlerinnen (ihre Abwesenheit von Retrospektiven, Preisverleihungen, Festivals) und 3. die Männerdominanz in strategisch wichtigen Positionen.
Ich habe noch keine offizielle deutsche Übersetzung der Charta gefunden, hier mein Versuch.

Die Unterzeichnenden verpflichten sich, [Weiterlesen – Read On]

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Zeichen für Filmproduktionen – Signs for Film Productions

English Version follows German.

Vieles spricht dafür, Filmschaffenden die Grundlagen der Gebärdensprache beizubringen: die wichtigsten (Film-)Begriffe, die Zahlen und das Fingeralphabet. Es wird sowieso oft genug am Set eine Zeichensprache verwendet, da kann es doch auch gleich die richtige sein, DGS – die Deutsche Gebärdensprache.Finger_FILMVor ein paar Wochen las ich den Text Gehörlose, das Cochlea-Implantat und ein Genozid im Blog die ennomane. Darin schrieb der Autor u.a.

Diese Gehörlosenkultur hat aber einen wesentlichen Unterschied zu anderen Subkulturen: Sie ist fast hermetisch abgeriegelt. Ein Migrant in Deutschland kann mit etwas Mühe Deutsch lernen und sich damit verständigen und integrieren, ein Gehörloser kann das aus naheliegenden Gründen nicht, schließlich hört er nichts und ist auf Gebärden- oder Schriftsprache angewiesen. Umgekehrt lernt kaum jemand ohne besonderen Anlass die Gebärdensprache.

Ich sehe das anders.
Zum einen steht [Weiterlesen – Read On]