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Gedanken einer Schauspielerin – An Actress's Thoughts


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DRadio Kultur und sein Frauenproblem – When will we get to see some Change?

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Heute ist der 16. Januar, mein Blog SchspIN wird 3 Jahre alt und im Hintergrund läuft das Radio: Die Sendung IM GESPRÄCH MIT HÖRERN, in der jeden Samstag zwischen 9 und 11 Uhr ein oder zwei Fachleute über ein aktuelles oder nicht aktuelles Thema mit anrufenden oder emailenden Hörer*innen diskutieren, hat heute das Thema: Flüchtlingspolitik – Wo liegen unsere Grenzen bei der Integration?

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Frage Dich: Was würde DRadio Kultur machen? – Ask yourself: What would DRadio Kultur do?

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In letzter Zeit habe ich öfter gehört, es würde an den Redakteurinnen liegen, dass so wenig Regisseurinnen im deutschen Fernsehen arbeiten. Belastbare Zahlen dazu habe ich noch nicht gefunden, allerdings, wenn die Redakteur*innen entscheiden, wer Regie führt, dann muss es angesichts der niedrigen Frauenanteile im Regiebereich generell zumindest auch an den Männern liegen. Aber das ist ein Thema für einen anderen Tag.
Heute geht es um die Arbeit einer – rein weiblich besetzten – Radioredaktion, deren Sendungen in den letzten 2 ½ Jahre eine gewisse Frauenblindheit (s.u.) vermuten lassen.
Der Artikel [Weiterlesen – Read On]


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Im Gespräch mit Männern – It’s a Men’s Radio World?

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Deutschlandradio Kultur: Im Gespräch mit Männern?

Bereits zwei Mal habe ich über die samstagvormittägliche Radiosendung IM GESPRÄCH von Deutschlandradio Kultur gebloggt, über die Themen und über die Verteilung der weiblichen und männlichen Gäste. (Wer spricht im Radio? und Radionachlese 2013: Im Gespräch). Die Sendung ist live und dauert zwei Stunden, es gibt ein Thema, eine Moderatorin oder einen Moderator, ein bis zwei Expert/innen zu Gast und die Möglichkeit für das Publikum, sich mit Fragen und Anmerkungen per Telefon oder Email zu beteiligen.

Heute gibt es eine Auswertung der Sendungen im ersten Halbjahr 2014, der die  beiden Halbjahre 2013 gegenübergestellt werden. (Es gibt leider keine Übersicht über die Samstagssendungen mehr, sie sind nun mit den Werktagssendungen IM GESPRÄCH zusammen gefasst,  die aber anders ablaufen, das sind Interviews einer Person.)
Das Ergebnis zeigt, dass der Frauenanteil unter den als Expert/innen geladenen Gästen noch weiter zurück gegangen ist. Der Familie, die zum Samstagsfrühstück diese gebührenfinanzierte Radiosendung hört, wird eine Welt der Experten, eine Welt fast ohne Expertinnen präsentiert, egal zu welchem Thema.

1. Halbjahr 2013: Verhältnis 1 : 1,6
2. Halbjahr 2013: Verhältnis 1 : 3
1. Halbjahr 2014: Verhältnis 1 : 4,5 [Weiterlesen – Read On]


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Radionachlese 2013: Im Gespräch – Review 2013: Talk on the Radio

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Im Deutschlandradio Kultur läuft Samstags von 9 bis 11 Uhr die Gesprächsreihe „Radiofeuilleton – Im Gespräch , ein Format mit ein oder zwei Studiogästen und Publikumsanrufen zu wechselnden Themen. Am 8. September habe ich schon einmal darüber gebloggt (Wer spricht im Radio?), nachdem gestern die letzte Ausgabe 2013 lief hier eine kurze Jahresbilanz.
Die thematische Vielfalt dieser Sendung mit sich regelmäßig abwechselnden Moderatoren und Moderatorinnen ist groß, etwas einseitiger ist hingegen die Gästeliste: zu mehr als der Hälfte der Sendungen waren nur männliche Fachleute eingeladen (27 von 52), ein reines Expertinnenpanel kam fünf mal vor (dies entspricht knapp 10 %). 20 Sendungen, das sind weniger als 40 %, hatten sowohl männliche als auch weibliche Gäste.

Radio_2013

Natürlich muss nicht in jeder Sendung Geschlechterparität bei den Gästen bestehen, aber ein so großes Ungleichgewicht aufs Jahr betrachtet ist schon [Weiterlesen – Read On]


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Früh übt sich … – ´Tis early practice only …

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„Früh übt sich, was ein Meister werden will.“ – Eine Auseinandersetzung mit der Frage, was ein deutliches Geschlechterungleichgewicht in Film und Fernsehen für ein junges Publikum bedeuten kann (Gedanken aus London, Los Angeles und Berlin), die Saure Gurke und Juristinnen.

Nicht nur per direktem Aufruf, das Blog-Abo (oben rechts: Blog abonnieren / Follow Blog via Email), oder Verlinkungen auf anderen Seiten sondern auch über Suchmaschinen landen Leser/innen regelmäßig bei SchspIN. Dieser Tage führte u.a. das Gugeln nach „Happy birthday Bilder für Männer“ und „junge fraulein und elder man“ hierher 😉 . Und regelmäßig suchen Leute nach „Sesamstraße“ oder einzelnen Protaganist/innen daraus, und kommen zu diesem Text: Die Sesamstraße wird 40, den ich vor einigen Monaten anlässlich des 40-jährigen Jubiläums über das erschlagende Männerübergewicht bei Figuren, Puppen und Monstern der Sesamstraße schrieb. Bedeutet eine Sozialisation mit Kindersendungen ohne oder fast ohne weibliche Figuren, dass das Publikum (insbesondere die Entscheider/innen) im Erwachsenenalter die deutliche Unterprepräsentanz von Frauen im fiktionalen und nichtfiktionalen Fernsehen nicht mehr wahrzunehmen?
Über etwas ähnliches schrieb am 12. November Rebecca Brand, Filmschaffende und Kommunikationsexpertin aus London, im Guardian: „If she can’t see it, she can’t be it: why media representation matters“.

Rebecca Brand (Foto: Daniella Cesarei)

Rebecca Brand (Foto: Daniella Cesarei)

Sie schreibt: Ob wir es zugeben wollen oder nicht, die Figuren, die [Weiterlesen – Read On]


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Wer spricht im Radio? – Listening to the Radio

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Es gibt Spannenderes als immer nur Bananen zum Frühstück…

Der Verein ProQuote hat gerade neue Zahlen zur Männerquote in den Medien veröffentlicht: 98% Chefredakteure im Printbereich, 82% TV-Chefs, 78% Online-Chefredakteure, 54% Hörfunkchefredakteure.
Im Radio sieht es also noch am besten aus. ,Meine’ Samstagvormittagssendung  „Im Gespräch“ (Deutschlandradio Kultur) wird beispielsweise gleichermaßen von Frauen und Männern moderiert. Aber kaum geht es an die geladenen Gäste, findet sich leider schon wieder das 2:1-Verhältnis: doppelt so viele Männer wie Frauen sprechen als Fachleute zum Radiopublikum. Wie kommt das? Muss das sein? Und hat es irgendwelche Auswirkungen?

Samstag vormittags höre ich regelmäßig die Radiofeuilleton-Reihe „Im Gespräch“ vom Deutschlandradio Kultur (= DKultur). Die geht so: Ein oder (meistens) zwei Gäste werden als Expert/innen zum Thema der Sendung eingeladen, manchmal vertreten sie konträre Standpunkte, manchmal kommen sie einfach auch nur aus verschiedenen (Arbeits-)Bereichen und ergänzen sich. Dazu gibt es eine Moderatorin oder einen Moderator, und außerdem können sich die Hörer/innen per Telefon oder Email mit Fragen bzw. Anmerkungen am Gespräch beteiligen.
Die Themen und Diskussionen sind  (für mich) mal mehr mal weniger interessant, mal unterhaltlich, mal unerfreulich, wie das eben so ist.
In den letzten Wochen habe ich auf einmal den Eindruck, [Weiterlesen – Read On]