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Gedanken einer Schauspielerin – An Actress's Thoughts


Sind Abiturienten dümmer – Cleverer Girls

English Version follows German.

Schülerinnen sind besser in der Schule, sie überspringen eher eine Klasse als Schüler, die wiederum häufiger sitzenbleiben, oft mehrfach.
Worauf stütze ich diese These?
Auf eine Analyse des Alters von Abiturient*innen (im ersten Bildungsweg). Die Schüler sind in der Regel beim Schulabschluss älter als ihre Klassenkameradinnen, das heißt sie haben eine oder mehrere Klassen wiederholt, und / oder wurden womöglich später eingeschult. Vielleicht sind sie also nicht dümmer, sondern einfach nur Spätzünder und lernen langsamer. Gleichzeitig sind Schülerinnen richtig gut in der Schule und überspringen mitunter eine oder mehrere Klassen. Ausnahmen bestätigen die Regel, das gilt für beide Gruppen.
Es gibt allerdings zwei Einschränkungen: zum einen gilt das nicht für Abiturient*innen im 21. Jahrhundert. Und zum anderen bezieht sich das nur auf fiktionale Abiturient*innen in Film und Fernsehen.

Klassentreffen

Gerade sind zwei deutsche Klassentreffen-Produktionen entstanden, der Kinofilm KLASSENTREFFEN 1.0 – DIE UNGLAUBLICHE REISE DER SILBERRÜCKEN (Barefoot Films GmbH, Kinostart 20.9.) und der an nur zwei Tagen gedrehte Fernsehfilm KLASSENTREFFEN (Die Film GmbH für WDR, noch kein Sendetermin). Das habe ich zum Anlass genommen, Abitreffen-Filme zu betrachten, bzw. das Alter der Schauspieler*innen der ehemaligen Schüler*innen. Einige habe ich gesehen, manche vor längerer Zeit. Die analysierten Rollen sind nur solche, von denen ich sicher bin, dass sie ehemaligen Schüler*innen in den Klassen waren.
Deshalb sind beispielsweise bei dem Film KLASSENTREFFEN 1.0 bislang nur drei Schüler berücksichtigt. Ich habe den Film noch nicht gesehen, [Weiterlesen – Read On]

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Ein Kommentar

Um Himmels Willen, die TV-Quoten! – For Heaven’s Sake, Look at the Ratings!

English Version follows German.

UM HIMMELS WILLEN (ARD) war die erfolgreichste deutsche Fernsehserie 2013, wie schon im Jahr zuvor. Diesmal mit durchschnittlich 6,6 Mio. Zuschauer/innen pro Folge, 2012 waren es 7,1 Mio. Erfolgreichste Serie ist definiert als die mit den hochgerechnet angeblich höchsten, durchschnittlichen Fernsehpublikumszahlen.
Eigentlich wollte ich die komplette Serie, 156 Folgen in 12 Staffeln, hinter der Kamera (6-Gewerke-Check) und vor ihr (Haupt- und Nebenrollen) auswerten, aber leider ist das zur Verfügung stehende Datenmaterial sehr lückenhaft. Deshalb stattdessen ein paar Gedanken zu Einschaltquoten. Es gibt sie, aber sie sollten nicht zu wichtig genommen werden.

Wozu brauchen wir diese Statistiken? Helfen sie uns, Fernsehsendungen auszuwählen bzw. den Sendern, ihr Programm es zusammenzustellen? Wird eine Sendung besser oder schlechter durch die (Kenntnis der) Einschaltquoten? Hängt die Zukunft einer [Weiterlesen – Read On]