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Gedanken einer Schauspielerin – An Actress's Thoughts


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Was wir hören sehen wir? – What we hear is what we see?

English Version follows German.

Heute geht es um Sprache, Onlinerecherche und Onlineübersetzungen sowie eine Auto-und-Fahrrad-Metapher.

Sprache, Bewusstsein und Veränderung

Sprache verändert sich, seit es Sprache gibt. Sprachempfinden und -verständnis sind subjektiv, wie sicher alle bestätigen werden, die schon einmal „ich hab doch nur gesagt..“ „ja, aber gemeint hast du / das klang total nach..“-Diskussionen mitbekommen haben. Neue Wörter finden den Weg in den Duden, und neue Formen werden ausprobiert, um neuen Anforderungen an Sprache zu begegnen. Mit den Wechselwirkungen von Sprache, Denken und Bewusstsein will ich hier gar nicht erst anfangen.
Was früher normal war ist heute passé. Frauen sowohl mit dem Nach- als auch dem Vornamen ihres Mannes anzusprechen (z.B. Frau Joachim Sauer) ist hochgradig unüblich, und auch die stillschweigende Übereinkunft, dass sich alle Frauen von männlichen Begriffen mitgemeint zu fühlen haben, hat ihre Allgemeingültigkeit verloren.
Natürlich gibt es immer noch Frauen, die von sich als Schauspieler oder Frisör oder gar Einzelhandelskaufmann sprechen. Und es gibt weiter Texte, die mit dem Satz „der besseren Lesbarkeit halber verwenden wir in diesem Text nur die männlichen Form“ beginnen. Aber zum Glück setzt sich immer mehr durch, von Frauen und Männern, also z.B. von Leserinnen und Lesern, Wählerinnen und Wählern, Nachbarinnen und Nachbarn zu sprechen, mit in der Schriftsprache den Lesefluss nicht störenden Zeichen wie /, _ und * zu arbeiten (Leser/innen, Wähler_innen, Nachbar*innen) -bzw. die grammatikalischen Möglichkeiten der deutschen Sprache zu nutzen und „der Antragsteller“ zum Beispiel durch „wer einen Antrag stellt“ oder „der Antrag wird gestellt von“ zu [Weiterlesen – Read On]

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Ein Kommentar

Au weia, ist das deutsch… – Blimey, this is so German…

English Version follows German.

Vom Wasser, Laufen und einer typisch deutschen Situation

26.7.15 Vielleicht wissen es einige schon, ich bin ja seit einem Jahr Läuferin (Die Sache mit der Bavaria und den Schuhen). Meine übliche Strecke sind die 5.000 m, ich habe auch schon an einigen Läufen teilgenommen, gerade gestern erst wieder! Da fand die 24. City-Nacht Berlin auf dem Kurfürstendamm statt. Für meine Disziplin hieß das 2,5 km hin, 2,5 km zurück auf einem abgesperrten Teil des Ku’damms ohne Autos – angefeuert von mehreren Sambagruppen und Menschen am Straßenrand.
Am Ende, nach dem Zieleinlauf, warteten Freiwillige Helfer*innen mit Wasser, Tee und Bier, oder alkoholfreiem Bier, keine Ahnung, ich trank nur Tee und Wasser.
Jetzt muss ich zum einen sagen, dass ich es immer toll finde, wie [Weiterlesen – Read On]